Borussia Mönchengladbach hat mit 3:2 gegen den SC Freiburg gewonnen. Die

Gladbach erkämpft knappen Sieg gegen Freiburg

jso
07. Februar 2005, 09:48 Uhr

Borussia Mönchengladbach hat mit 3:2 gegen den SC Freiburg gewonnen. Die "Fohlen" jubelten dabei über die ersten beiden Saisontore von Wesley Sonck, vergaben jedoch die Vorentscheidung durch einen verschossenen Elfmeter.

Borussia Mönchengladbach hat sich mit einer starken Leistung vorerst aus dem Abstiegskampf der Bundesliga verabschiedet. Die Elf von Trainer Dick Advocaat verbuchte im Kellerduell gegen den SC Freiburg einen 3:2 (2:1)-Sieg und vergrößerte als Tabellen-14. den Abstand zu Rang 16 auf acht Zähler. Die neu formierte "Fohlen-Elf" bleibt damit im Jahr 2005 noch ohne Niederlage. Für die Freiburger wird dagegen die Situation immer bedrohlicher. Nach der elften Niederlage im 20. Saisonspiel beträgt für den Tabellen-17. der Rückstand zum rettenden Ufer inzwischen sieben Punkte.

Vaclav Sverkos (25.) und zweimal Wesley Sonck (30./49.) machten den sechsten Saisonsieg der Gladbacher perfekt, die erstmals nach einem 0:1-Rückstand noch gewannen. Für Freiburg waren die Treffer von Soumaila Coulibaly (13.), der ein Traumtor aus 35 Metern erzielte, sowie Sascha Riether (60.) zu wenig. Bei den Gladbachern scheiterte zudem Oliver Neuville, der am Nachmittag von Jürgen Klinsmann für das Länderspiel am kommenden Mittwoch gegen Argentinien in Düsseldorf nachnominiert wurde, vom Elfmeterpunkt (73.).

Die 40.450 Zuschauer im Borussia-Park wurden aber nicht nur durch die fünf Tore, sondern auch durch herrlichen Offensiv-Fußball verwöhnt. Dabei präsentierten sich beide Mannschaften keineswegs wie Abstiegskandidaten, über weite Strecken bestimmten feine Kombinationen und aggressives Spiel das Bild.

Den besseren Start erwischten die Gäste, als Coulibaly aus 35 Metern den Ball über den verdutzten Gladbach-Keeper Kasey Keller ins Netz setzte. Nur drei Minuten später hatte die Borussia Glück, als Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) eine Notbremse des Australiers Craig Moore an Dennis Kruppke nicht ahndete.

Danach bekamen die Gastgeber das Spiel aber immer besser in den Griff. Ein Traumpass von Bernd Thijs leitete das vierte Saisontor von Sverkos ein. Nur kurze Zeit später erzielte dann Sturmkollege Sonck, der von Ajax Amsterdam gekommen war, per Kopf sein erstes Tor für die Borussia. Der Belgier war es auch, der kurz nach der Pause auf 3:1 erhöhte.

Als die Gladbacher Fans bereits den Sieg feierten, kam Freiburg durch ein kurioses Tor zurück ins Spiel. Nach einem Kopfball von Riether landete der Ball zunächst an die Latte und danach im Gesicht des Schlussmannes. Schiedsrichter-Assistent Markus Scheibel wollte den Ball hinter der Linie gesehen haben, die Fernsehbilder konnten keinen Aufschluss darüber geben.

Autor: jso

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