Das DFB-Sportgericht wird am 11. Februar über den Einspruch des Hamburger SV gegen die Wertung des Pokalspiels beim SC Paderborn verhandeln. Der Schiedsrichter der Partie, Robert Hoyzer, hatte Manipulation zugegeben.

HSV-Einspruch wird am 11. Februar verhandelt

tw
03. Februar 2005, 20:51 Uhr

Das DFB-Sportgericht wird am 11. Februar über den Einspruch des Hamburger SV gegen die Wertung des Pokalspiels beim SC Paderborn verhandeln. Der Schiedsrichter der Partie, Robert Hoyzer, hatte Manipulation zugegeben.

Im Rahmen des Manipulations-Skandals um Schiedsrichter Robert Hoyzer will das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 11. Februar (Freitag/12.30 Uhr) in Frankfurt über den Einspruch gegen die Wertung des Erstrundenspiels im DFB-Pokal zwischen dem Regionalligisten SC Paderborn und Bundesligist Hamburger SV (21. August 2004/4:2) verhandeln. Das gab der Mediendirektor des DFB, Harald Stenger, am Donnerstagabend bekannt. Hoyzer hatte gestanden, dass er den Ausgang des Spiels manipuliert hat, woraufhin der HSV Protest einlegte.

Das Match ist im Zuge des Skandals das erste Spiel, über das die DFB-Instanzen offiziell beraten. Außerdem haben Wacker Burghausen gegen die Wertung der Zweitliga-Partie bei LR Ahlen (22. Oktober 2004/0:1), Bundesligist SC Freiburg gegen das 0:3 beim 1. FC Kaiserslautern (27. November 2004) sowie die Zweitligisten SpVgg Unterhaching gegen das 0:1 Dynamo Dresden (21. November 2004) und Karlsruher SC gegen das 0:3 gegen den MSV Duisburg (3. Dezember 2004) Einspruch eingelegt.

Autor: tw

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