Trotz Manipulationsverdachts durch Schiedsrichter Robert Hoyzer wird Werder Bremen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht gegen das 0:1 der Werder-Amateure beim Wuppertaler SV in der letzten Saison protestieren.

Bremen will nicht gegen Spielwertung protestieren

tw
03. Februar 2005, 18:20 Uhr

Trotz Manipulationsverdachts durch Schiedsrichter Robert Hoyzer wird Werder Bremen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht gegen das 0:1 der Werder-Amateure beim Wuppertaler SV in der letzten Saison protestieren.

Der deutsche Meister Werder Bremen wird trotz Manipulationsverdachts durch Schiedsrichter Robert Hoyzer keinen Einspruch gegen die Wertung des 0:1 seiner Regionalliga-Amateure in der vergangenen Saison beim Wuppertaler SV einlegen. Das erklärte der Verein am Donnerstag in einer Presseerklärung.

"Kein entscheidender Einfluss auf die Endplazierung"

"Mit großer Betroffenheit haben wir zur Kenntnis genommen, dass die 0:1-Niederlage der Werder-Amateure in Wuppertal durch eine Manipulation des Schiedsrichters Robert Hoyzer zustande gekommen ist. Da die Partie in der vergangenen Spielzeit ausgetragen wurde und das Ergebnis aus Sicht von Werder Bremen keinen entscheidenden Einfluss auf die Endplatzierung der Mannschaft hatte, wird es keine Forderung nach einer Neuansetzung des Spiels geben", heißt es in der Erklärung.

Dennoch prüft der Klub, welche rechtlichen Konsequenzen sich aus Hoyzers Geständnis ergeben könnten. Dabei ginge es besonders um eine mögliche Regressforderung bezüglich der entstandenen Kosten rund um die Austragung des Spiels.

Autor: tw

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