Nach den Pokalwochen kehrte der FCR 2001 Duisburg am Mittwoch wieder in den Bundesliga-Alltag zurück, und das ebenso mit Erfolg. Im Nachholspiel gegen den FC Bayern München setzte sich der frisch gekrönte DFB-Pokalsieger überraschend deutlich mit 4:0 (1:0) durch und sorgt vor dem letzten Spieltag noch einmal für ordentlich Spannung im Kampf um die Meisterschaft.

FCR: Duisburg gewinnt 4:0 (1:0) gegen Bayern München

Theoretische Chancen auf das „Triple“

Desirée Kraczyk
03. Juni 2009, 22:03 Uhr

Nach den Pokalwochen kehrte der FCR 2001 Duisburg am Mittwoch wieder in den Bundesliga-Alltag zurück, und das ebenso mit Erfolg. Im Nachholspiel gegen den FC Bayern München setzte sich der frisch gekrönte DFB-Pokalsieger überraschend deutlich mit 4:0 (1:0) durch und sorgt vor dem letzten Spieltag noch einmal für ordentlich Spannung im Kampf um die Meisterschaft.

Titelchancen haben neben Bayern München (51 Punkte), die am Sonntag beim Schlusslicht TSV Crailsheim gastieren, noch Vize-Pokalsieger Turbine Potsdam (gegen VfL Wolfsburg, ebenfalls 51 Zähler) und auch der FCR (50 Punkte).
[infobox-right]Statistik
Bayern München: Schmetz - Baunach, Roth (53. Simic), Rech, de Pol - Behringer, Aigner, Wörle, Paukner - Bürki (66. Islacker), N. Banecki (71. Mirlach)
FCR Duisburg: Lehmann - Fuss, Krahn, Bresonik, Schröder (59. Martini) - Maes, Hegering (51. van Bonn), Kiesel - Laudehr, Bajramaj - Grings
SR: Beck (Magstadt)
Tore: 0:1 Grings (45. FE), 0:2 Laudehr (56.), 0:3 Martini (66.), 0:4 Grings (86.)
Gelb: Bresonik
Zuschauer: 3112[/infobox]
Ein Sieg gegen den SC Freiburg vorausgesetzt, sind die „Löwinnen“ auf weitere Patzer der Konkurrenz angewiesen.

Die Duisburgerinnen, die nur mit zwölf Feldspielerinnen angereist waren, gingen vor 3112 Zuschauern im Sportpark Aschheim bereits vor der Pause durch einen verwandelten Foulelfmeter von Inka Grings, die ihr 26. Saisontor erzielte, mit 1:0 in Führung (45.). Bayern München hatte in der 8. Minute durch Nicole Banecki die größte Chance. Linda Bresonik konnte aber rechtzeitig zur Ecke klären.

Nach dem Seitenwechsel konnte zudem Kathrin Lehmann, die für die verhinderte Kathrin Längert im Tor stand, hervorragend parieren. Simone Laudehr sorgte in der 56. Minute mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter für die Vorentscheidung. Vanessa Martini (66.) sowie Grings (86.) erhöhten schließlich sogar auf 3:0 und 4:0.

So schossen die „Löwinnen“ die Bayern von der Tabellenspitze, doch ob es zum „Triple“ reicht?

Autor: Desirée Kraczyk

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