DFB wartet auf Akteneinsicht im "Fall Hoyzer"

31. Januar 2005, 13:52 Uhr

Der DFB wartet im Wett-Skandal um Robert Hoyzer weiter auf die Einsicht in die Akten der Berliner Staatsanwaltschaft. Unterdessen gilt Hoyzer selbst laut DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger als "seriösester Informant".

Im Manipulations-Skandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer wartet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) weiter auf die Einsicht in die Akten der Berliner Staatsanwaltschaft. Um 10.15 Uhr trafen sich DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der Geschäftsführende Präsident Theo Zwanziger, Generalsekretär Horst R. Schmidt und Chef-Justiziar Götz Eilers in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main zu weiteren Beratungen. Wann der DFB Akteneinsicht erhält, ist derzeit noch offen.

Hoyzer "seriösester Informant"

"Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Wir werden ab Montag mit allen Mitteln die Staatsanwaltschaft bitten, uns diese Akten schnellst möglich zukommen zu lassen. Aufgrund des öffentlichen Interesses und auch im Hinblick darauf, dass nicht immer Unschuldige mit in die Sache hineingezogen werden. Es werden überall Namen genannt, die fälschlicherweise verdächtigt werden", sagte Zwanziger und fügte hinzu: "In diesem kriminellen Milieu gibt es natürlich auch unseriöse Informanten. So komisch das klingt, der für mich momentan am seriösesten erscheinende Informant ist der Herr Hoyzer."

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