Laut Medienberichten hat BVB-Großaktionär Florian Homm bereits

Neue Spekulationen um Investoren beim BVB

31. Januar 2005, 13:02 Uhr

Laut Medienberichten hat BVB-Großaktionär Florian Homm bereits "die Lust am BVB verloren", und neue Anleger stünden zur Übernahme des Klubs bereit. Unter den möglichen Investoren soll sich Richard Orthmann befinden.

Borussia Dortmund kommt nicht zur Ruhe: Die Spekulationen über den Einstieg von Investoren beim wirtschaftlich angeschlagenen Bundesligisten reißen nicht ab. Über die neueste Variante berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner Montagsausgabe.

Danach hat der Großaktionär Florian Homm, der derzeit 26 Prozent der Aktien der KGaA hält, bereits "die Lust am BVB verloren" und neue Anleger stünden zur Übernahme des Vereins bereit. Unter den möglichen Investoren soll sich Richard Orthmann, der in der Schweiz lebende Großaktionär der Flensburger Beate Uhse AG, befinden.

Zudem wird über ein detailliertes Strategiepapier der in Berlin ansässigen Beteiligungsgesellschaft Spütz AG berichtet, welches auf 84 Seiten die Sanierung des Traditionsklubs beschreibt. In dem vom 10. Januar datierten Papier urteilen die Spütz-Manager über die derzeitige BVB-Situation: "Schwerer Turn-Around-Fall, kein Konzept, kein geeignetes Management, zu starke Aktionärsunruhe, Lizenz gefährdet."

Neben der drastischen Reduzierung von Spielergehältern und dem Verzicht auf den Rückkauf des Westfalenstadions, bei dem die Analyse von einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro ausgeht, sollen auch die handelnden Personen ausgetauscht werden. "Danach würden die Berliner im Fall eines Einstiegs als Erstes auf die Ablösung der BVB-Manager Niebaum und Meier drängen", urteilte der Spiegel. Neue Einnahmequellen versprechen sich die Spütz-Bosse im Bereich Merchandising, VIP-Betreuung, Trikotwerbung und durch eine festverzinsliche Anleihe.

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