Am 19. Spieltag der Bundesliga hat Bayer Leverkusen drei wichtige Punkte eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler bezwang den VfL Bochum durch Tore von Krzynowek, Woronin, Ponte und Freier mit 4:0.

Leverkusen feiert souveränen Heimsieg gegen Bochum

29. Januar 2005, 17:26 Uhr

Am 19. Spieltag der Bundesliga hat Bayer Leverkusen drei wichtige Punkte eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler bezwang den VfL Bochum durch Tore von Krzynowek, Woronin, Ponte und Freier mit 4:0.

Bayer Leverkusen befindet sich in der Bundesliga weiter auf dem Vormarsch, während der VfL Bochum seinen Platz im Tabellenkeller manifestiert: Im Duell der beiden Westklubs behielt die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler verdient mit 4:0 (2:0) die Oberhand und ist damit im siebten Spiel in Folge ohne Niederlage. Vier starke Minuten brachten den Werks-Klub durch Tore von Jacek Krzynowek (28.) und Andrej Woronin (31.) auf die Siegerstraße. Robson Ponte (70.) und der Ex-Bochumer Paul Freier (78.) sorgten für die Entscheidung.

Neben seinem vierten Saisontreffer war Freier auch an den beiden ersten Treffern als Vorbereiter beteiligt. Der ukrainische Nationalstürmer Woronin erhöhte sein Saisontrefferkonto auf zehn. Auf kuriose Weise fiel der dritte Treffer, als VfL-Abwehrspieler Marcel Maltritz bei einem Klärungsversuch den Leverkusener Ponte anschoss. Von da aus ging der Ball direkt ins Tor. Schon gegen Ende der ersten Halbzeit skandierten die ersten VfL-Fans "Neururer raus!"

Der Bochumer Trainer Peter Neururer ist in der Tat um seine Aufgabe nicht zu beneiden, denn seine Mannschaft kassierte in Leverkusen die sechste Auswärtspleite in Folge. Dabei verpasste seine Truppe in der ersten Halbzeit durch den Ex-Schalker Filip Trojan das 1:0. In der 23. Minute brachte der 21-Jährige das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern Entfernung über das Tor zu schießen. Individuelle Fehler, unter anderem vom Innenverteidiger Aleksander Knavs, führten dann zum Rückstand. Der Ex-Lauterer musste zudem in der 29. Minute ebenso verletzt ausgewechselt werden wie in der 44. Minute sein Teamkollege Martin Meichelbeck. Auch dies war möglicherweise ein Grund dafür, dass die VfL-Hintermannschaft nach dem Rückstand nicht immer den sichersten Eindruck machte.

Die Rheinländer, die vor dem Anpfiff die Vertragsverlängerung mit Stürmer Dimitar Berbatow bis 30. Juni 2009 bekanntgaben, beschränkten sich unter den Augen des dänischen Nationaltrainers Morten Olsen darauf, das Spiel zu verwalten. Weitere Torchancen blieben im zweiten Durchgang Mangelware.

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