Schiedsrichter Dominik Marks hat die gegen ihn erhobenen Manipulations-Vorwürfe bestritten. Der 29-Jährige soll im Gespräch mit Schiedsrichter-Landeschef Klaus Ladwig alle Anschuldigungen als haltlos bezeichnet haben.

Marks weist Manipulations-Vorwürfe zurück

26. Januar 2005, 16:52 Uhr

Schiedsrichter Dominik Marks hat die gegen ihn erhobenen Manipulations-Vorwürfe bestritten. Der 29-Jährige soll im Gespräch mit Schiedsrichter-Landeschef Klaus Ladwig alle Anschuldigungen als haltlos bezeichnet haben.

Die gegen ihn erhobenen Manipulations-Vorwürfe hat Schiedsrichter Dominik Marks entschieden zurückgewiesen. Im Gespräch mit Klaus Ladwig, dem Schiedsrichter-Chef im Landesverband Sachsen-Anhalt, soll der 29-Jährige alle Anschuldigungen als haltlos bezeichnet haben. Marks gehört dem Landesverband Sachsen-Anhalt an.

Der BWL-Student nahm auch konkret Stellung zu den Szenen im Regionalligaspiel der Amateurmannschaften von Hertha BSC Berlin und Arminia Bielefeld, die im Nachhinein für die Verdächtigung gegen seine Person sorgen. "Er hat mir diese Szenen beschrieben, ich glaube ihm", sagte Ladwig.

Offenbar kein Schiedsrichter-Beobachter eingesetzt

Auch der anwesende Schiedsrichter-Beobachter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) habe dem Unparteiischen-Trio eine ordentliche Leistung bescheinigt, erklärte Marks. Nach Angaben von Regionalliga-Staffelleiter Heinz-Leopold Schneider (Bochum) allerdings sei bei dieser Partie kein Spielbeobachter eingesetzt worden.

Am Donnerstag soll der Betroffene zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Er ist der zurzeit einzige Zweitliga-Schiedsrichter des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und wird von Ladwig als "besonnen, ruhig und sachlich" beschrieben.

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