Ist das tragisch! Borussia Dortmunds U19 hat das Finale um den DFB-Pokal gegen den SC Freiburg verloren, obwohl man schon eine Hand am Cup hatte.

Dortmund: U19 verliert Elferkrimi um den DFB-Pokal

Hyballa: „Einfach nur bitter“

Aus Potsdam berichtet Kai Griepenkerl
29. Mai 2009, 21:04 Uhr

Ist das tragisch! Borussia Dortmunds U19 hat das Finale um den DFB-Pokal gegen den SC Freiburg verloren, obwohl man schon eine Hand am Cup hatte.

Mit 7:8 (2:2, 1:1, 0:0) musste sich der BVB-Nachwuchs im Elfmeterschießen dem SC Freiburg geschlagen geben. „Das ist einfach nur bitter“, bemerkte Dortmunds Trainer Peter Hyballa, der nach 2007 mit dem VfL Wolfsburg erneut ein DFB-Pokalendspiel im letzten Moment verloren hat.
[infobox-right]Dortmund: Alomerovic – Evers, Hornschuh, Sobiech, F. Götze – Blacha, Kandziora, Ferati (117. Gülec) – M. Götze – Arslan, Stiepermann (112. Treude).
Freiburg: Baumann – Sorg, Endres, Klein, Lais – Schmid (103. Schwär), Höfler, Ginter (105. Durak), Bektasi – Vogler (75. Zangl), Bickel (70. Sautner).
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin).
Tore: 1:0 Arslan (66.), 1:1 Schmid (79.), 2:1 Stiepermann (101.), 2:2 Klein (119.).
Elfmeterschießen: 3:2 M. Götze, 3:3 Höfler, 4:3 Sobiech, 4:4 Bektasi, 5:4 Evers, 5:5 Klein, 6:5 Hornschuh, 6:6 Sautner, 7:6 Arslan, 7:7 Lais, Baumann hält gegen F. Götze, 7:8 Durak.
Gelbe Karten: M. Götze – Endres, Schmid.
Zuschauer: 2.450.
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Dabei sah es für die Schwarz-Gelben vor lediglich 2.450 Zuschauern im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion zunächst richtig gut aus. Unter den Augen der Führungsriege um Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Nachwuchskoordinator Lars Ricken ergab sich eine intensive Partie zweier Klasse-Teams. Und beide hatten schon im ersten Durchgang den Torschrei auf den Lippen: Zunächst landete ein Kopfball von Freiburgs Squipon Bektasi an der Latte (15.), dann scheiterte BVB-Angreifer Marco Stiepermann am Innenpfosten (34.).
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Die Dortmunder sollten als erstes jubeln dürfen: Ein Pass von David Blacha von der rechten Seite, eine Direktabnahme von Tolgay Arslan, und dann war endlich das erlösende 1:0 gefallen (66.). Für die Entscheidung sorgte aber erst das Elfmeterschießen. Nachdem SCF-Youngster Jonathan Schmid mit einem direkt verwandelten Freistoß die Verlängerung erzwungen hatte (79.), sorgte Marco Stiepermann für die erneute Borussen-Führung (101.). Doch in buchstäblich letzter Sekunde glich Freiburgs Tobias Klein noch aus.

Es folgte die Glücks-Lotterie vom Punkt, bei der die Freiburger das bessere Ende für sich hatten. Ein kleiner Trost für den einzigen Fehlschützen Fabian Götze und seine Mitstreiter: Mitte Juni könnte es zum Wiedersehen mit den Breisgauern kommen – im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Autor: Aus Potsdam berichtet Kai Griepenkerl

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