Die Brasilianer Lincoln und Marcelo Bordon sind bei Schalke 04 wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beide Stars sollen beim Rückrunden-Start der Gelsenkirchener am Samstag gegen Werder Bremen wieder auflaufen.

Schalke plant gegen Bremen mit Lincoln und Bordon

18. Januar 2005, 15:25 Uhr

Die Brasilianer Lincoln und Marcelo Bordon sind bei Schalke 04 wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beide Stars sollen beim Rückrunden-Start der Gelsenkirchener am Samstag gegen Werder Bremen wieder auflaufen.

Nach ihrer verletzungsbedingten Pause kann Schalke 04 zum Rückrundenauftakt gegen Werder Bremen (15.30 Uhr, live bei Premiere) wieder mit allen Brasilianern planen. Marcelo Bordon und Lincoln sind am Dienstag beim Bundesligisten wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Abwehrspieler Bordon hatte in den vergangenen 14 Tagen wegen einer Innenbanddehnung im linken Knie sowie wegen Achillessehnen-Beschwerden pausieren müssen. Mittelfeldregisseur Lincoln plagte eine Prellung am linken Fuß. Beide Stars bestritten in diesem Jahr kein einziges Testspiel für den Tabellenzweiten, werden aber am kommenden Samstag voraussichtlich auflaufen.

Dafür hat Trainer Ralf Rangnick vier angeschlagene Stammspieler zu beklagen. Hamit Altintop fehlte am Dienstag wegen Adduktorenbeschwerden, Ebbe Sand und Niels Oude Kamphuis setzten aufgrund von Wadenproblemen aus. Zudem musste Mladen Krstajic nach einem Zusammenprall mit Gerald Asamoah das Training wegen einer Unterschenkelprellung abbrechen. Rangnick hofft, dass das Quartett bis zum Samstag wieder einsatzfähig ist.

Rückschlag für van Hoogdalem

Schrecksekunde auch für Marco van Hoogdalem: Der an der chronischen Lebererkrankung Primär Sklerosierender Cholangitis (PSC) leidende Niederländer hatte erst am 5. Januar diesen Jahres sein Comeback auf dem Trainingsplatz gegeben. Nach der Vormittagseinheit am Dienstag ließ sich der dienstälteste Spieler im Schalker Kader wegen plötzlicher Beschwerden im Brustkorb vorsorglich im Krankenhaus untersuchen, konnte das Hospital aber umgehend wieder verlassen.

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