Deutschlands Vertragsfußballern steht in Zukunft psychologische Betreuung zur Verfügung. Die Spielergewerkschaft sicherte sich die Dienste des Psychologen Thomas Graw, der von Seiten der Spieler vorgeschlagen wurde.

Profis bekommen psychologische Betreuung

17. Januar 2005, 14:20 Uhr

Deutschlands Vertragsfußballern steht in Zukunft psychologische Betreuung zur Verfügung. Die Spielergewerkschaft sicherte sich die Dienste des Psychologen Thomas Graw, der von Seiten der Spieler vorgeschlagen wurde.

Ab sofort haben Deutschlands Fußballprofis die Möglichkeit, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Vereinigung der Vertragsfußballer (VDV) wird künftig mit dem Bochumer Diplom-Psychologen Thomas Graw zusammen arbeiten. Grund für das Engagement mit Graw, der schon lange für das geistige Wohlbefinden von Spitzensportlern und Wirtschaftsmanagern sorgt, war die zahlreiche Nachfrage vieler Profis nach einem solchen Angebot. Prominentestes Beispiel, das für eine psychologische Betreuung spricht, ist Sebastian Deisler, der bekanntermaßen an Depressionen litt.

VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow ist vom Nutzen der Kooperation überzeugt. "Die psychische Belastung im Profifußball nimmt bereits seit Jahren zu. Geistige Fitness und Ausgeglichenheit sind wichtige Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Arbeit mit einem Mentaltrainer auszahlt", erklärte der Profi von Champions-League-Achtelfinalist Bayer Leverkusen.

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