Nach den schweren Vorwürfen von Bayern-Manager Uli Hoeneß am Geschäftsgebaren des FC Schalke 04 hat der Manager der

Assauer wehrt sich gegen Hoeneß-Vorwürfe

16. Januar 2005, 17:36 Uhr

Nach den schweren Vorwürfen von Bayern-Manager Uli Hoeneß am Geschäftsgebaren des FC Schalke 04 hat der Manager der "Königsblauen", Rudi Assauer, jetzt reagiert und Hoeneß zur Mäßigung aufgefordert.

Der Streit zwischen den Managern des FC Schalke 04, Rudi Assauer, und Rekordmeister FC Bayern München, Uli Hoeneß, droht nun doch zu eskalieren. Nachdem Assauer zuerst auf Schmusekurs gegangen war und auf die Aussagen von Hoeneß über die Geschäftsgebaren der Schalker nicht antworten wollte, hat er jetzt den Bayern-Manager zur Mäßigung aufgefordert. "In dieser Art und Weise über einen Mitbewerber zu reden, da muss ich sagen: Uli, Du warst für mich mal ein ganz Großer, aber mäßige dich. Besinn Dich auf Dein Geschäft bei Bayern München und kümmer Dich nicht um Schalke 04, dafür sind wir hier zuständig", sagte Assauer im DSF und bezog sich damit auf die Vorwürfe von Hoeneß unter der Woche.

Der Bayern-Manager hatte während des Trainingslager des Tabellenführers in Dubai das Geschäftsgebaren von Assauer scharf kritisiert: "Der Rudi Assauer will auf Teufel komm raus gegen Ende seiner Karriere noch irgendeinen Titel gewinnen, und er hetzt Schalke dabei in ein großes Risiko. Schalke ist sehr gefährdet, dabei auf der Strecke zu bleiben."

Assauer vermutet Heynckes hinter den Hoeneß-Aussagen

Assauer konterte am Rande des Testspiels des Bayern-Verfolgers gegen Galatasaray Istanbul: "Ich kann nur vermuten, dass da unser Ex-Trainer (Anm. d. Red.: Jupp Heynckes) dahinter steckt, mit dem der Uli sehr verbandelt ist. Die wirtschaftliche Situation von Schalke ist völlig entspannt."

Hoeneß bekräftigte am Sonntag anlässlich des Bayern-Testspiels beim 1. FC Köln seine Kritik: "Ich habe nur das gesagt, was gesagt werden musste, um die Wettbewerbssituation darzustellen, wie sie nun mal ist. Mir wird immer angekreidet, ich würde die Abteilung Attacke sein, ich glaube eher, dass ich die Abteilung Wahrheit bin."

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