Schalke-Coach Ralf Rangnick ist Manager Rudi Assauer zur Seite gesprungen und hat sich gegen die Vorwürfe von Bayern-Manager Uli Hoeneß gewehrt.

Rangnick kontert Hoeneß-Attacken

ko
13. Januar 2005, 16:22 Uhr

Schalke-Coach Ralf Rangnick ist Manager Rudi Assauer zur Seite gesprungen und hat sich gegen die Vorwürfe von Bayern-Manager Uli Hoeneß gewehrt. "Ich glaube kaum, dass er Einblick in unsere Bilanz hat", so Rangnick.

Ärger zwischen Schalke und Bayern: Ralf Rangnick, Trainer des Bundesligisten Schalke 04, hat die Vorwürfe aus der Chefetage von Bayern München zurückgewiesen und zur Wehr gesetzt. "Ich kann wahrscheinlich die Finanzen genauso wenig beurteilen wie Uli Hoeneß. Ich glaube kaum, dass er Einblicke in unsere Bilanz hat", entgegnete Rangnick auf die Aussagen des Münchner Managers, dass Schalke ein finanziell hohes Risiko gehe, um einen Titel zu gewinnen. Hoeneß hatte den Königsblauen die gleichen finanziellen Probleme wie dem verschuldeten Revierrivalen Borussia Dortmund prophezeit.

"In unserer Führungsspitze sind keine Hasardeure am Werk. Auffällig ist, dass Schalke bei seinen Transfers in der letzten Zeit stets darauf geachtet hat, dass ablösefreie Spieler kommen", ergänzte Rangnick. Torhüter Frank Rost sieht die Reaktionen vom Titelkonkurrenten positiv: "Trainer Felix Magath und Hoeneß reden in der letzten Zeit auffällig oft über Schalke. Das zeigt, welch großen Respekt sie haben und wie ernst sie uns nehmen."

Autor: ko

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