Es rumort beim WSV Borussia. Präsident Friedhelm Runge legt sämtliche Vertragsverhandlungen auf Eis und fordert vehement Unterstützung aus der Wirtschaft.

WSV: Präsident Friedhelm Runge legt Verhandlungen auf Eis

„Nicht mein Stil, gegen den Abstieg zu spielen“

21. Mai 2009, 11:37 Uhr

Es rumort beim WSV Borussia. Präsident Friedhelm Runge legt sämtliche Vertragsverhandlungen auf Eis und fordert vehement Unterstützung aus der Wirtschaft.

Warum er glaubt, dass sein Ultimatum erfolgreich sein könnte, verrät er im RS-Interview.

WSV-Präsident Friedhelm Runge, in welcher Liga wird Ihr Verein in der kommenden Saison spielen?

Das entscheide nicht ich, sondern die Stadt. Damit meine ich nicht nur die Politiker, sondern auch die Wirtschaft und die Zuschauer. Mit unserem um 600.000 Euro reduzierten Etat in Höhe von drei Millionen Euro würden wir wieder da unten rumgurken. Das mache ich nicht mit. Es ist nicht mein Stil, gegen den Abstieg zu spielen und dafür noch siebenstellige Summen beizusteuern. Bis sich nichts tut, wird es auch keine Verlängerungen mit Spielern und Trainern geben.

Jahrelang verhallten Ihre Rufe ungehört. Was gibt Ihnen die Hoffnung, dass sich das mitten in der Wirtschaftskrise ändert?

Die Situation ist eine ganz andere, weil wir eine der 50 Städte mit Profifußball sind.

Ist es richtig, dass Sie mit Karsten Baumann planen, sofern keine Einigung mit Uwe Fuchs erfolgt?

Das sind Spekulationen. Aber er hat sich als Spieler bei uns immer vernünftig aufgeführt. Als Trainer kann ich ihn nicht beurteilen, aber alle anderen Voraussetzungen erfüllt er.

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