Mit einem Torfestival hat sich der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel auf das erste Champions-League-Finale gegen Ciudad Real eingestimmt. Der Meister und Pokalsieger setzte sich am 32. Spieltag der Bundesliga bei Zwangsabsteiger HSG Nordhorn mit 38:27 (22:16) durch und baute seine Erfolgsbilanz in der laufenden Saison auf 30 Siege bei einem Unentschieden und einer Niederlage aus.

Kiel: Schützenfest vor Champions-League-Finale

30 Siege und ein Unentschieden

sid
19. Mai 2009, 22:07 Uhr

Mit einem Torfestival hat sich der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel auf das erste Champions-League-Finale gegen Ciudad Real eingestimmt. Der Meister und Pokalsieger setzte sich am 32. Spieltag der Bundesliga bei Zwangsabsteiger HSG Nordhorn mit 38:27 (22:16) durch und baute seine Erfolgsbilanz in der laufenden Saison auf 30 Siege bei einem Unentschieden und einer Niederlage aus.

Am Sonntag hat der THW in der Neuauflage des Vorjahresfinals gegen den spanischen Titelverteidiger zunächst Heimrecht. Nordhorn verpasste wie der VfL Gummersbach, der 24:32 (11:15) beim HSV Hamburg unterlag, dagegen einen Erfolg vor seinem Hinspiel im Europapokalfinale. Nordhorn empfängt im Pokalsieger-Wettbewerb am 23. Mai BM Valladolid, im EHF-Pokal spielt Gummersbach ebenfalls am Samstag zunächst bei RK Gorenje in Slowenien. Alle Rückspiele finden in der folgenden Woche statt. Der wechselwillige Welthandballer Nikola Karabatic war mit sieben Toren bester Kieler Werfer vor 4200 Zuschauern in Nordhorn.

Teamkollege Filip Jicha steuerte sechs Tore bei, treffsicherster Spieler auf dem Feld war Nordhorns Rastko Stojkovic mit acht Toren. Der Tabellenzweite Hamburg machte einen großen Schritt in Richtung direkte Champions-League-Qualifikation. Hans Lindberg warf acht Treffer für den HSV und war damit bester Torschütze. Angesichts der kommenden Gegner MT Melsungen und Stralsunder HV ist der HSV auf dem besten Weg in die Königsklasse.

Autor: sid

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