Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 vom 5. Dezember diesen Jahres war auch in dieser Woche noch ein Thema bei den Klubs - jedoch nicht wegen des sportlichen Resultates.

S04 / BVB - Engere Zusammenarbeit statt Benefizspiel

Heiko Buschmann
22. Dezember 2004, 10:02 Uhr

Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 vom 5. Dezember diesen Jahres war auch in dieser Woche noch ein Thema bei den Klubs - jedoch nicht wegen des sportlichen Resultates.

Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 vom 5. Dezember diesen Jahres war auch in dieser Woche noch ein Thema bei den Klubs - jedoch nicht wegen des sportlichen Resultates. Vertreter beider Vereine trafen sich in Dortmund, nachdem es zuletzt rund um die Partie im Westfalenstadion vermehrt zu verschiedensten Konflikten zwischen Fans und Ordnungskräften auf dem Anreiseweg, beim Betreten des Stadions und auf den Tribünen gekommen war.

Von Seiten des FC Schalke 04 nahmen Vorstandsmitglied Peter Peters, Rolf Rojek als Vorsitzender des Schalker Fan-Club Verbandes sowie Vertreter des Ordnungsdienstes in der Arena AufSchalke teil. Die Delegation des BVB wurde von Dr. Christian Hockenjos, Bereichsleiter Verwaltung und Organisation bei Borussia Dortmund, angeführt. Zu den Gesprächspartnern gehörten zudem Vertreter der Polizeibehörde Dortmund sowie die szenekundigen Beamten beider Vereine.

Nicht nur vor zwei Wochen gab es im Derby diverse Vorfälle, sondern auch die Aufeinandertreffen von Nachwuchsteams der beiden Vereine liefen in der jüngeren Vergangenheit nicht problemlos ab. Nachdem sich alle Beteiligten sachlich über die Vorfälle ausgetauscht, Vorkommnisse analysiert und Fehler erkannt hatten, wurde für die Zukunft eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart, um künftig bessere Absprachen zu erreichen. Dies gilt sowohl für die Derbys auf Bundesliga-Ebene als auch für die der Nachwuchs-Mannschaften.

Ein weiteres Resultat der Unterredung war die Vereinbarung, dass die Ordnungsdienste beider Clubs bei den jeweiligen Auswärtsspielen im Gästeblock zusätzlich eingesetzt werden. „Diese gemeinsame Sitzung war ein Erfolg“, wertete Rolf Rojek das Zusammentreffen als überaus positiv. „So wie sich die Vorstände beider Vereine zum Mittagessen treffen, werden auch wir uns künftig vor jedem Derby besser austauschen, damit es nicht mehr zu Missverständnissen kommt.“

Autor: Heiko Buschmann

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