MSV: Neururer freut sich auf die Bundesligaatmosphäre

Kühler Kopf in heißer Phase

17. Mai 2009, 09:17 Uhr

Die Saison ist in ihrer heißen Phase. Aber der MSV sowie der Kontrahent aus Kaiserslautern müssen einen kühlen Kopf bewahren. Denn die beiden Traditionsklubs haben sich mit dürftigen Leistungen in der letzten Woche selbst aus dem Aufstiegsrennen geschossen. Eine unerträgliche Situation für Peter Neururer.

Denn der Fußballlehrer hätte am „Betzenberg“ gerne das Saisonhighlight gefeiert. Doch nun ist es ein Match ohne Wert. „Aber wir müssen uns Selbstvertrauen für die neue Saison holen“, fordert Neururer etwas Zählbares. „Das ist wichtig für unser Image und auch für Fernsehgelder.“

Obwohl es für beide Teams also nur noch um die Ehre geht, könnte der höchste Fußballberg Deutschlands sogar ausverkauft sein. „Es freut mich, dass wir nach einer guten Rückserie so viel Akzeptanz genießen”, strahlt Neururer. „Das ist eine Gelegenheit für uns, Bundesligaatmosphäre zu genießen. Denn schließlich wollen wir da so schnell wie möglich hin.”

Dieser Meinung ist auch Bruno Hübner. Für den Manager ist die Partie ein ganz besonderes Highlight, denn von 1981 und 1986 spielte er für den 1. FCK. „Vor diesem Publikum aufzulaufen ist etwas Besonders“, macht Hübner klar. „Deshalb können sich die Jungs noch einmal vor einer atemberaubenden Kulisse präsentieren.“ Und das sollte Motivation genug sein, in der heißen Phase einen kühlen Kopf zu bewahren.

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