Nach Mladen Krstajic und Ailton wechselt auch Nationalspieler Fabian Ernst vom deutschen Meister Werder Bremen zum Ligakonkurrenten FC Schalke 04. Der Mittelfeldmann unterschreibt bei den

Fabian Ernst wechselt zu Königsblau

11. Dezember 2004, 22:42 Uhr

Nach Mladen Krstajic und Ailton wechselt auch Nationalspieler Fabian Ernst vom deutschen Meister Werder Bremen zum Ligakonkurrenten FC Schalke 04. Der Mittelfeldmann unterschreibt bei den "Knappen" bis ins Jahr 2010.

Der deutsche Meister und Pokalsieger Werder Bremen hat einen weiteren Profi an Bundesliga-Konkurrent FC Schalke 04 verloren. Nationalspieler Fabian Ernst hat den Königsblauen seine Zusage für eine Vertrag mit Laufzeit bis ins Jahr 2010 gegeben. Dies bestätigte der Bundesliga-Tabellenzweite wenige Stunden nach dem letzten Hinrunden-Spiel der beiden Klubs am Samstagabend.

"Wesentliche Verstärkung"

"Letzten Mittwoch hat uns Fabian Ernst informiert, dass er zu uns kommen wird", berichtete Schalkes Team-Manager Andreas Müller. Und auch S04-Manager Rudi Assauer war zufrieden, nachdem er das Ja-Wort des Mittelfeldspielers erhalten hatte: "Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, Fabian zu verpflichten. Er wird eine wesentliche Verstärkung für uns sein und ist zudem mit seinen 25 Jahren ein Perspektivspieler, an dem wir sicher viel Freude haben werden."

Für Trainer Ralf Rangnick ist der elfmalige Nationalspieler ein wichtiger und großer Mosaikstein für die Schalker Mannschaft. "Fabian hat einen guten Charakter, er ist in Bremen zum Führungsspieler gereift und im besten Fußballalter. Es macht uns schon ein wenig stolz, dass er sich für Schalke 04 entschieden hat, obwohl es eine große Auswahl an potenziellen neuen Vereinen gab."

Auf der Wunschliste von "Barca"

Schalke hatte in Innenverteidiger Mladen Krstajic und Torschützenkönig Ailton bereits vor der laufenden Saison zwei Leistungsträger ablösefrei aus Bremen verpflichtet. Neben dem Bundesligisten soll unter anderem auch der spanische Renommierklub FC Barcelona um Ernsts Dienste gebuhlt haben.

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