Bert van Marwijk hat nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen Schalke 04 auch viel Positives gesehen.

Van Marwijk: "Wir haben unglaublich gekämpft"

06. Dezember 2004, 12:40 Uhr

Bert van Marwijk hat nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen Schalke 04 auch viel Positives gesehen. "Wir haben von der ersten Sekunde an unglaublich gekämpft", so der Coach von Borussia Dortmund.

Bert van Marwijk hat nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen Schalke 04 auch viel Positives gesehen. "Wir haben von der ersten Sekunde an unglaublich gekämpft", so der Coach von Borussia Dortmund.

Frage: "Bert van Marwijk, gegen Schalke 04 hat sich Ihre Mannschaft so viel vorgenommen. Warum hat es wieder nicht gereicht?"

Bert van Marwijk: "Ich habe heute zwei verschiedene Mannschaften gesehen: Schalke, das sehr selbstbewusst ist, und mein Team, das verunsichert war. Ich glaube, beides ist zu diesem Zeitpunkt normal."

Frage: "In den vergangenen Wochen und zuletzt nach dem 0:2 gegen Werder Bremen wurde besonders die kämpferische Einstellung kritisiert..."

Van Marwijk: "Wir haben von der ersten Sekunde an unglaublich gekämpft, aber waren in der ersten Halbzeit etwas übereifrig. Dadurch ist auch das 0:1 zustande gekommen, als zwei unserer Spieler am Boden lagen. Wenn man am Boden liegt, muss man den Ball haben, sonst muss man stehen bleiben. Das hat alles damit zu tun, dass man übereifrig ist."

Frage: "Aber erst in der zweiten Halbzeit ist die Borussia im Stile einer Heimmannschaft aufgetreten und hat Druck gemacht."

Van Marwijk: "Nach dem Wechsel haben wir unvermindert gekämpft, allerdings auch sehr viel besser gespielt. Wir waren sehr viel ruhiger und hatten auch die Möglichkeiten, um das Unentschieden zu erzielen. Wenn wir in jedem Spiel so auftreten wie heute, kommen wir da unten raus."

Frage: "Wo sehen Sie Kritikpunkte nach der Niederlage in diesem prestigeträchtigen Duell mit Schalke?"

Van Marwijk: "Ich kann den Spielern nach diesem Derby in einer unglaublichen Atmosphäre nichts übel nehmen. Allerdings haben wir uns einige gute Chancen erarbeitet, aber nicht getroffen. Das ist im Moment unser Problem."

Autor:

Kommentieren