Als Sören Colding am vergangenen Montag nach dem 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg den deutschen

VFL- Colding plant Verlängerung

03. Dezember 2004, 10:56 Uhr

Als Sören Colding am vergangenen Montag nach dem 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg den deutschen "Blätterwald" studierte, da traute er seinen Augen nicht. In einem Sportmagazin war nämlich zu lesen, dass er im Sommer seinen Abschied Richtung Dänemark geben würde

Als Sören Colding am vergangenen Montag nach dem 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg den deutschen "Blätterwald" studierte, da traute er seinen Augen nicht. In einem Sportmagazin war nämlich zu lesen, dass er im Sommer seinen Abschied Richtung Dänemark geben würde. Zwar läuft der Vertrag tatsächlich zum Saisonende aus, doch damit hat es sich auch schon mit dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte. Colding: "Der Rest ist Quatsch. Meiner Familie gefällt es in Bochum gut und ich würde gerne beim VfL bleiben."

Die Worte von Colding fanden dann gestern auch ihre Bestätigung durch Trainer Peter Neururer: "Wir werden uns in Kürze mit ihm zusammensetzen und diese Personalie erledigen. Ich gehe davon aus und hoffe, dass er bleibt. Er hat mir versichert, dass er sich unheimlich wohl fühlt. Warum sollte es da zu einer Trennung kommen?"

Auch die mögliche Konkurrenz durch den türkischen Nationalspieler Fatih Akyel fürchtet er nicht. Colding: "Wenn wir einen Klassespieler für die Abwehr dazu bekommen, ist das noch nur gut für uns. Umso schneller kommen wir da unten raus." Colding allerdings weiß, dass das noch ein weiter Weg ist: "So schnell geht das nicht, die anderen punkten munter mit." Vor der Auswärtsfahrt nach Stuttgart jedoch gehört der dänische Nationalspieler, auf dessen Hilfe Nationalcoach Morten Olsen immer noch nicht ganz verzichten mag, zu den Optimisten: "Gegen Stuttgart haben wir zuletzt, klammert man das bedeutungslose Ligapokalspiel aus, immer taktisch hervorragende Spiele hingelegt. warum soll uns das nicht noch einmal gelingen? Stuttgart ist auch nicht so gut drauf, da können wir was holen."

Dass sich das lebhaft Treiben im Kader positiv auswirken wird, davon ist der gelernte Bürokaufmann überzeugt: "Konkurrenz belebt das Geschäft." Und einen Imageverlust für die Bankdrücker Dariusz Wosz und Peter Madsen befürchtet er nicht: "Ob die jetzt einmal draußen sitzen oder nicht, das sind zwei absolute Führungsspieler, die für unser Spiel ganz wichtig sind. Die jetzige Situation ist nur eine Momentaufnahme, Peter und Woszi werden bald wieder dabei sein."

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