Dass das Auswärtsspiel von RWE bei der Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach nur von 487 Zuschauern verfolgt wurde, macht den aktuellen sportlichen Niedergang des Reviervereins deutlich.

RWE: Niedergang wird beim Remis gegen Gladbach II deutlich

Strunz: "Haben uns die Treffer selbst eingeschenkt"

Oliver Gerulat
12. Mai 2009, 21:57 Uhr

Dass das Auswärtsspiel von RWE bei der Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach nur von 487 Zuschauern verfolgt wurde, macht den aktuellen sportlichen Niedergang des Reviervereins deutlich.

[infobox-left]M'gladbach II - RWE 2:2 (2:0)

Borussia Mönchengladbach II: Löhe - Rubink, Jantschke, Vogel (57. Stang), Dorda - Kacar, Seidel - Schlösser, Lamidi, Keseroglu - Bäcker
Rot-Weiss Essen: Himmelmann - Pagano, S. Lorenz, Zinke, Bührer - Aydin (46. Neumayr), Kühne, Harrer (46. Mainka) - Wunderlich, Karadag (46. Kurth) - Mölders
Schiedsrichter: Kuhl (Köln)
Tore: 1:0 Lamidi (30.) - 2:0 Lamidi (38.) - 2:1 Kühne (58.) - 2:2 Wunderlich (73.)
Zuschauer: 487
Gelbe Karten: Kacar, Keseroglu - Kühne, Mainka, Kurth[/infobox]
Immerhin verlor RWE das Match beim 2:2 (0:2)-Unentschieden bei den "Fohlen" nicht. Bitter war aber schon, dass der Borussia-Park als Spielstätte nicht mehr in Erwägung gezogen werden musste. Essens Teamchef Thomas Strunz war vom ehrwürdigen Grenzland-Stadion in Rheydt nicht begeistert: "Es gibt schönere Spielorte."

Es hätte auch vom Ergebnis übel werden können, da Gladbachs Moses Lamidi vor der Pause gleich zweimal traf (30., 38.) Strunz: "Dabei haben wir eigentlich genau das umgesetzt, was wir wollten. Wir haben gegen Gladbach eigentlich gar nichts zugelassen. Die Treffer haben wir uns gewissermaßen selbst eingeschenkt."

Nach der Pause wechselte Strunz gleich dreimal. Strunz: "Das war eigentlich erst für später vorgesehen, falls es unentschieden stehen würde." Das konnte sich RWE aber klemmen. Die Dominanz der Gäste nahm deutlich zu, die Egalisierung durch Stefan Kühnes Kopfball (58.) und Mike Wunderlich (73.) war folgerichtig. Strunz: "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie dieses Spiel noch umbiegen wollte. Sie hat gezeigt, dass Geist in ihr steckt. Die Qualität ist da."

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Und die muss gegen die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen bereits am kommenden Freitagabend erneut bewiesen werden. Wenn man sich genau entsinnt: Die zweite Halbzeit beim Hinspiel im Kölner Südstadion (2:4) Anfang Dezember war der Beginn vom sportlichen Niedergang der Rot-Weissen.

Autor: Oliver Gerulat

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