Meier: "BVB ist eine Herzensangelegenheit"

ans
23. November 2004, 17:07 Uhr

Manager Michael Meier will trotz der derzeit angespannten Lage auch über 2005 hinaus bei Borussia Dortmund als Geschäftsführer der KgaA weiterarbeiten. "Der BVB ist für mich eine Herzensangelegenheit", sagte Meier.

Auch die angespannte Finanzsituation bei Borussia Dortmund und die immer weiter wachsende Zahl seiner Kritiker scheinen Michael Meier nicht abzuschrecken. Der Manager will auch über 2005 hinaus als Geschäftsführer der KGaA beim Bundesligisten weitermachen. "Ich bin nicht amtsmüde. Der BVB ist für mich mehr als ein Job, der BVB ist für mich eine Herzensangelegenheit - schon von Kindesbeinen an. Daran hat sich nichts geändert. Ich möchte die Konsolidierung von Borussia Dortmund weiter mitgestalten", sagte der 55-Jährige in einem Interview mit dem Magazin Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe).

Meier selbst will seinen Beitrag zur wirtschaftlichen Gesundung leisten und auf Teile seines Gehaltes verzichten. "Ich werde immer bereit sein, meinen Teil zur Konsolidierung beizusteuern", äußerte Meier, "ich kann von Mitarbeitern, Spielern und Partnern nur dann Opfer verlangen, wenn ich mit eigenem Beispiel vorangehe."

Meier: "Ich laufe hier nicht weg"

Meier bekräftigte, dass er nie an Aufgabe gedacht habe. "Ich bin immer ein Mensch gewesen, der sich gestellt hat. Ich laufe hier nicht weg. Dennoch haben mich die Ereignisse der letzten Monate betroffen und nachdenklich gemacht", sagte er. Der Verantwortung für die finanziell schwierige Situation des mit 118,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten belasteten Traditionsklubs will er sich stellen: "Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2003/2004 (67,7 Millionen Euro Verlust, d. Red.) spricht für sich, wenn es darum geht, Fehler und Fehlentwicklungen aufzuzeigen."

Autor: ans

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