Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga nach der 0:3-Niederlage gegen Schalke ins Tabellenmittelfeld abgerutscht. Für die

Leverkusen unterliegt Schalke klar mit 0:3

us
20. November 2004, 17:44 Uhr

Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga nach der 0:3-Niederlage gegen Schalke ins Tabellenmittelfeld abgerutscht. Für die "Knappen", die auf dem dritten Platz bleiben, trafen Sand, Ailton und Lincoln.

Schalke 04 hat den Heimnimbus von Bayer Leverkusen beendet und befindet sich in der Bundesliga weiter auf dem Vormarsch. Im Westschlager setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick verdient mit 3:0 (2:0) durch und feierte unter dem neuen Coach den siebten Sieg im achten Spiel im Fußball-Oberhaus. Vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena sorgten der Däne Ebbe Sand (27.), Torschützenkönig Ailton (37.) und dessen brasilianischer Landsmann Lincoln (71.) mit ihren Treffern für den vierten Auswärtssieg der Königsblauen in Folge.

Torhungrige S04-Stürmer

Während Sand zum dritten Mal erfolgreich war, erhöhte Ailton sein Trefferkonto in dieser Spielzeit auf vier. Lincoln, der einen Freistoß aus 25 Metern direkt verwandelte, traf bereits zum fünften Mal. Bayer kassierte erstmals seit zwölf Spielen und dem 1:3 gegen Bayern München am 6. März wieder eine Heimpleite. Für die Königsblauen war es der vierte "Dreier" in Leverkusen in fünf Jahren.

Schalke verdiente sich den Erfolg mit einer abgeklärten Spielweise nach dem Führungstor. Vor allem die Innenverteidigung mit Marcelo Bordon und Mladen Krstajic erwies sich als überaus kompakt. Nachdem die Gastgeber die ersten 20 Minuten dominiert hatten, beherrschte danach Schalke die Szenerie und besaß durch Ailtons Konter (43.) sogar die frühzeitige Chance zum 3:0. Bei seinem Sololauf wehrte jedoch Torwart Jörg Butt zur Ecke ab. In der 76. Minute steuerte der Brasilianer noch einmal allein auf Butt zu, scheiterte allerdings erneut am Bayer-Schlussmann.

Augenthaler-Elf enttäuscht auf ganzer Linie

Drei Tage vor dem Champions-League-Duell bei Real Madrid konnte Leverkusen nicht an die guten Leistungen in den bisherigen Saisonheimspielen anknüpfen. Die Offensivaktionen waren zu statisch, sodass sich das Bayer-Sturmduo Dimitar Berbatow und Andrej Woronin kaum einmal in Szene setzen konnte. Die besten Chancen für die Elf von Trainer Klaus Augenthaler besaßen noch Abwehrspieler Juan mit einem Solo über das halbe Feld (31.) sowie der Pole Jacek Krzynowek mit einem 16-m-Schuss (48.).

Autor: us

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