Zwei Klubs, ein Ziel: Für Alemannia Aachen und den 1. FC Kaiserslautern zählt heute nur ein Sieg, um im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga weiter ein Wörtchen mitzureden.

Aachen und Lautern in der Pflicht

Hansa plant den nächsten Coup

sid
08. Mai 2009, 08:42 Uhr

Zwei Klubs, ein Ziel: Für Alemannia Aachen und den 1. FC Kaiserslautern zählt heute nur ein Sieg, um im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga weiter ein Wörtchen mitzureden.

Vier Spieltage vor Schluss haben beide Klubs drei Punkte Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt.

Die auf dem Papier leichtere Aufgabe hat dabei der FCK, der am heimischen Betzenberg den FC Augsburg empfängt. Allerdings steckt den "Roten Teufeln" noch immer die überraschende Trennung von Trainer Milan Sasic in den Köpfen. Auf der Bank Platz nehmen wird Alois Schwartz, der bisherige Coach des Regionalligateams.

Wichtigstes FCK-Ziel sind ohnehin die drei Punkte. "Wir schauen im Moment nur auf das Spiel gegen Augsburg. Das hätten wir mit Milan Sasic gewinnen wollen, und das wollen wir nun eben mit Alois Schwartz gewinnen", betonte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz. Der FCA hofft derweil auf eine Trendwende: Bereits seit sechs Partien haben die Augsburger keinen Auswärtserfolg mehr eingefahren.

Hoffnung besteht auch noch in Aachen. Zwar riss die fünf Spiele währende Siegesserie der Alemannia am vergangenen Wochenende gegen Rot-Weiß Oberhausen (2:2), aber vier Spieltage vor Saisonende haben die Aachener nur drei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.

Den könnte das Team von Trainer Jürgen Seeberger mit einem Sieg beim VfL Osnabrück zumindest bis Sonntag wettmachen. Allerdings gelang den abstiegsbedrohten Lila-Weißen in der vergangenen Woche nach fünf Partien ohne Sieg gegen den Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden ein Erfolgserlebnis (1:0).

Insgesamt sind heute gleich zehn Teams im Einsatz, da der 32. Spieltag bereits am kommenden Dienstag beginnt. So auch der FSV Frankfurt, der den MSV Duisburg empfängt. Während der FSV die letzten sieben Heimspiele gewinnen konnte, ist der MSV auswärts bereits seit acht Partien ohne Niederlage.

Seinen nächsten Coup plant der FC Hansa Rostock bei 1860 München. Die Hansa-Kogge ist bereits seit sieben Spielen unbesiegt und hat als Tabellen-14. die Abstiegsränge zunächst hinter sich gelassen. Die "Löwen" hoffen derweil auf den ersten "Dreier" seit sieben Partien.

Ebenfalls heute muss Wehen-Wiesbaden bei Rot-Weiß Oberhausen antreten. Nach vier Spielen ohne eigenen Torerfolg hat der SVWW als Tabellen-18. nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Schon bei einem Remis würde Wehen als erster Absteiger in die 3. Liga feststehen.

Autor: sid

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