Das war das Spiel des Sascha Siebert. Drei Treffer markierte der Schermbecker Routinier beim 4:3 (3:1)-Sieg gegen Fortuna Köln und zeichnete sich somit als Matchwinner aus. „Bei diesem Duell bin ich aber unglaublich gealtert“, schüttelte Michael Benninghoff den Kopf.

Schermbeck: Benninghoff ist beim 4:3 über F. Köln „gealtert“

Matchwinner Siebert

06. Mai 2009, 22:18 Uhr

Das war das Spiel des Sascha Siebert. Drei Treffer markierte der Schermbecker Routinier beim 4:3 (3:1)-Sieg gegen Fortuna Köln und zeichnete sich somit als Matchwinner aus. „Bei diesem Duell bin ich aber unglaublich gealtert“, schüttelte Michael Benninghoff den Kopf.

Grund: Zur Pause führte der SVS durch Nedim Djuliman (14.)und Siebert (22., 28.) mit 3:1 - Kevin Kruth brachte die Gäste noch einmal heran (43.). „Wenn man 3:0 führt, darf man nicht noch den Ausgleich kassieren“, schimpfte der Manager. Denn nach dem Seitenwechsel drehte die Fortuna mächtig auf und kam durch Ermir Halili (63.) sowie Hamdi Dahmani (68.) zum Ausgleich. „Da dachte ich eigentlich, dass wir komplett einbrechen würden“, hat Benninghoff zu diesem Zeitpunkt keinen Pfifferling mehr auf die Elf von Trainer Martin Stroetzel gesetzt.

Doch er hatte die Rechnung ohne Siebert gemacht, denn der ehemalige Gladbecker markierte noch den 4:3-Siegtreffer (75.). „Aufgrund der ersten Hälfte haben wir verdient gewonnen“, meinte Benninghoff.

Und der Erfolg soll den SVS auch am Freitag beflügeln. Denn um 18 Uhr verkündet das Verbandsgericht, ob der SVS doch noch am Lizenzierungsverfahren teilnehmen darf. Benninghoff: „Das wird die wichtigste Stunde des Vereins.“

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