Ewerthon beschert BVB ersten Heimsieg

ko
30. Oktober 2004, 17:44 Uhr

Mit einem 1:0 gegen Bayer Leverkusen hat Borussia Dortmund den ersten Heimsieg der Saison perfekt gemacht. Den Siegtreffer vor 78.000 Zuschauern erzielte der Brasilianer Ewerthon bereits in der 41. Minute.

Der Brasilianer Ewerthon hat Borussia Dortmund den ersten Heimsieg der Saison beschert und die sportliche Krise der Westfalen endgültig beendet. Sein sechster Saisontreffer in der 41. Minute besiegelte den schwer erkämpften 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Bayer Leverkusen, das weiterhin auf den ersten Erfolg auf dem Gegners Platz wartet und zudem in der Nachspielzeit Nationalspieler Jens Nowotny durch eine Rote Karte wegen einer Notbremse verlor.

Mit einer kämpferisch starken Vorstellung knüpfte Dortmund an das 1:0 vom vergangenen Dienstag bei Hertha BSC Berlin an und feierte zugleich Wiedergutmachung für die 0:2-Heimpleite eine Woche zuvor gegen den Hamburger SV, nachdem die wütenden Fans nach dem Spiel ihren Unmut Luft gemacht hatten.

Die Schwarz-Gelben erkämpften sich bereits im Mittelfeld zahlreiche Bälle und kamen in der 16. Minute zur ersten hochkarätigen Chance, als Tomas Rosicky den Leverkusener Torhüter Hans-Jörg Butt mit einer "Bogenlampe" aus 30 Metern zu einer Glanzparade zwang. Die Gastgeber, die auf Grund von sechs Verletzten mit ihrem buchstäblich letzten Aufgebot angetreten waren, suchten jedoch nicht bedingungslos die Offensive und hielten die spielstarken Rheinländer über weite Strecken erfolgreich in Schach. Als sich die Bayer-Profis über ein nicht anerkanntes Abseitstor von Dimitar Berbatow aufregten, nutzte Dortmund seine Chance zu einem erfolgreichen Konter. Die erste hochkarätige Chance für die Gäste vergab Berbatow drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff.

Nach dem Wechsel drängte Leverkusen auf den Ausgleich und übernahm vor 78.000 Zuschauern im Westfalenstadion das Regiment. Folglich ergaben sich für die Dortmunder Konterchancen, die sie jedoch durch Jan Koller und Dede fast fahrlässig vergaben. Mit dem Glück des Tüchtigen überstanden die Borussen auch die Schlussphase, in der sich Leverkusen durch Berbatow sowie Bernd Schneider Möglichkeiten zum Ausgleich ergaben. Obwohl Trainer Bert van Marwijk die Abwehr erneut umstellen musste, präsentierte sich Dortmund gut organisiert.

Autor: ko

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