Philipp Bönig mochte nicht lange darüber lamentieren, dass der KSC und Energie Cottbus wieder ein ganzes Stück an den VfL herangekommen sind.

Philipp Bönig: „Flutlichtspiele liegen uns“

Kampf auf Biegen und Brechen

30. April 2009, 15:57 Uhr

Philipp Bönig mochte nicht lange darüber lamentieren, dass der KSC und Energie Cottbus wieder ein ganzes Stück an den VfL herangekommen sind.

Bönig: „Dafür sind alleine wir verantwortlich. Wenn du zweimal hintereinander verlierst, dann ist es keine Überraschung, wenn die Konkurrenz näher kommt.“ Doch inzwischen mag Bönig nur noch nach vorne schauen: „Die Fehler in Bremen sind besprochen, das ärgerliche Wochenende ist abgehakt und die Konzentration gilt alleine dem Spiel gegen Hannover.“

Der Bayer glaubt auch nicht, dass seinem Team konditionell die Puste ausgeht: „Sicherlich ist die Verletzungsmisere fast einzigartig, aber jeder hat Luft für 90 Minuten. Und wir haben doch schon bewiesen, dass wir auch auswärts gewinnen können.“ Und nach drei Heimniederlagen gegen so starke Teams wie Bayern, Stuttgart und Dortmund sieht der Linksfuß die Zeit gekommen, etwas zu ändern: „Dass wir eine Halbzeit lang völlig die Ordnung verlieren, darf uns nicht mehr passieren.“

Umso konzentrierter bereitet sich der VfL auf das kommende Spiel vor. Bönig sieht in der auf den Freitagabend vorgezogenen Partie sogar einen großen Vorteil: „Flutlichtspiele liegen uns. Die Fans sind noch ein wenig heißer. Und wir wollen unbedingt den Funken zünden, damit wir die Anhänger auf unsere Seite bekommen. Es wird ein Fight auf Biegen und Brechen. Wir sind gewappnet, bereit und gut vorbereitet.

Günther Pohl

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