Nach der plötzlichen Verpflichtung von Chef-Coach Ralf Rangnick und der gleich folgenden ersten internationalen Dienstreise nach Lettland hat Schalkes neuer dreiköpfiger Trainerstab nun die ersten zehn gemeinsamen Tage intensiver Basisarbeit hinter sich.

SCHALKE - Der „Sechs-Augen-Vorteil“

as
14. Oktober 2004, 11:12 Uhr

Nach der plötzlichen Verpflichtung von Chef-Coach Ralf Rangnick und der gleich folgenden ersten internationalen Dienstreise nach Lettland hat Schalkes neuer dreiköpfiger Trainerstab nun die ersten zehn gemeinsamen Tage intensiver Basisarbeit hinter sich.

Nach der plötzlichen Verpflichtung von Chef-Coach Ralf Rangnick und der gleich folgenden ersten internationalen Dienstreise nach Lettland hat Schalkes neuer dreiköpfiger Trainerstab nun die ersten zehn gemeinsamen Tage intensiver Basisarbeit hinter sich. Neben dem Rangnick und dem „alten Hasen“ Eddy Achterberg wirkt Mirko Slomka an der Seite des Schwaben. „Es gibt jede Menge zu tun und ich arbeite gerne in Gruppen“, freut sich Rangnick über den „Sechs-Augen-Vorteil“ auf dem Trainingsplatz.

Die Fußball-Lehrer arbeiten Hand in Hand – von Kompetenzgerangel hinter dem Chef keine Spur. „Mir macht es hier auf Schalke sehr viel Spaß“, zieht der 37-jährige Slomka eine positive Bilanz seiner bisherigen Tätigkeit bei den Königsblauen, „und die Mannschaft hat einen tollen Charakter.“

Während Slomka die Spieler erst noch näher und intensiver kennen lernen muss, hat Eddy Achterberg keine Probleme gehabt, wieder ins zweite Glied hinter den Chefcoach zu rücken. „Ich habe doch immer gesagt, dass ich Co-Trainer bin. Es macht mir auch gar nichts aus, mit einem weitern Co zu arbeiten“, gibt sich der Holländer gewohnt loyal.

Auch die Situation bei den Meisterschaftsspielen ist geklärt. Eddy Achterberg sitzt neben Ralf Rangnick und Team-Manager Andi Müller auf der Bank. Diese Rangfolge wurde weder ausgeknobelt noch im Losverfahren entschieden. Rangnick: „Eddy ist länger hier, kennt die Mannschaft besser und trug nach der Entlassung von Jupp Heynckes die volle Verantwortung. Da ist es logisch, dass er an meiner Seite sitzt.“ Slomka kann damit leben. Er schaut sich die Spiele halt neben Torwarttrainer Olli Reck von der Ersatzbank an. Und von da kann er den beiden Coaches jederzeit Zettelchen mit taktischen und technischen Informationen reichen.

Autor: as

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