Der VfL Wolfsburg hat am vierten Spieltag der Bundesliga den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Gegen den FC Schalke 04 trafen zweimal Marian Christow und einmal Diego Klimowicz zum souveränen 3:0-Sieg.

0:3! Schalke weggebissen

ds
11. September 2004, 17:46 Uhr

Der VfL Wolfsburg hat am vierten Spieltag der Bundesliga den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Gegen den FC Schalke 04 trafen zweimal Marian Christow und einmal Diego Klimowicz zum souveränen 3:0-Sieg.

Der VfL Wolfsburg hat sich bis auf weiteres in der Spitzengruppe der Bundesliga festgesetzt. Dank zweier Tore von Mittelfeldspieler Marian Christow und eines Treffers von Diego Klimowicz schlugen die Niedersachsen Schalke 04 hochverdient mit 3:0 (2:0). Die mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten Gäste stehen nach der dritten Saisonniederlage dicht vor den Abstiegsplätzen.

Fehler von Schalke-Torwart Rost

Vor 25.436 Zuschauern in der Volkswagen-Arena gingen die Norddeutschen durch einen Kopfball des bulgarischen Nationalspielers nach exakt einer halben Stunde in Führung. Der ehemalige Kaiserslauterer profitierte nach Eckball des Argentiniers Andres D´Alessandro von einem Fehler des Schalker Torhüters Frank Rost, der die Flanke unterlief. Zehn Minuten später war Christow erneut zur Stelle und staubte aus kürzester Distanz ab, nachdem Nationalspieler Thomas Brdaric mit einem Kopfball nur den linken Torpfosten getroffen hatte. Den Schlusspunkt setzte der Argentinier Klimowicz in der 90. Minute.

Den Schalkern, die nach vier Bundesligaspielen nur einen Sieg auf dem Konto haben, merkte man das Fehlen des gesperrten Torjägers Ailton deutlich an. In der Offensive konnten die Angriffskräfte der Königsblauen keinerlei Akzente setzen. Gefahr ging, wenn überhaupt, von Standardsituationen und Fernschüssen aus. Auch Nationalspieler Gerald Asamoah war weitgehend abgemeldet und kam nur zu einer Einschussmöglichkeit.

Wolfsburgs D´Alessandro überragend

Bei den Platzherren hingegen brillierte D´Alessandro. Bei seinem ersten Einsatz nach über dreimonatiger Pause für die Wolfsburger war der Olympiasieger von Athen Dreh- und Angelpunkt und oftmals nur durch Foulspiel zu stoppen. Erst in der Schlussphase schwanden dem Argentinier verständlicherweise ein wenig die Kräfte.

Doch zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst zugunsten der Gastgeber entschieden, zumal das Team von Coach Jupp Heynckes auch weiterhin den letzten Siegeswillen vermissen ließ. Zudem stand die Deckung der Wolfsburger vorzüglich und ließ vor dem eigenen Tor nur wenige gefährliche Szenen zu.

Autor: ds

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