Nach der 0:2-Niederlage gegen Hansa Rostock ist Schalkes neuer Stürmerstar Ailton nur knapp einer Dopingsperre entgangen. Der Brasilianer hat das Stadion verlassen, obwohl er zur Dopingkontrolle gelost worden war.

Ailton entgeht Dopingsperre nur knapp

29. August 2004, 13:23 Uhr

Nach der 0:2-Niederlage gegen Hansa Rostock ist Schalkes neuer Stürmerstar Ailton nur knapp einer Dopingsperre entgangen. Der Brasilianer hat das Stadion verlassen, obwohl er zur Dopingkontrolle gelost worden war.

Das war knapp für Schalkes neuen Stürmerstar Ailton. Der Brasilianer ist bei der 0:2-Niederlage der "Knappen" gerade noch einer möglichen Dopingsperre entgangen. Nach seiner Roten Karte war der Torschützenkönig von 2004 aus der Arena geflüchtet, ohne zu wissen, dass er zur Dopingkontrolle gelost worden war.

Teammanger Andreas Müller verhinderte Schlimmeres und beorderte Ailton per Handy umgehend ins Stadion zurück. So brachte der Arena-Wachdienst den Angreifer noch rechtzeitig auf Schalke zurück. Wäre der Stürmerstar nicht zur Kontrolle erschienen, hätte er als positiv getestet gegolten.

Um eine Dopingsperre kam Ailton noch herum, um eine Strafe seitens des Vereins wohl nicht. "Was Toni gemacht hat, war eine Undiszipliniertheit. Darüber werden wir mit ihm sprechen", kündigte Müller Konsequenzen und eine mögliche Geldstrafe an. Eine mehrwöchige Spielsperre durch das DFB-Sportgericht ist dem Torschützenkönig von 2004 wohl auch gewiss.

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