Ein Kreisliga-A-Spiel mit elf Mann beenden – für die Reserve von TuRa Rüdinghausen ist das derzeit ein seltenes Vergnügen. In den ersten drei Partien nach dem Trainerwechsel von Andreas Krüger zu Roland Wupper kassierte das Team vier Platzverweise. Was nicht den Eindruck einer „Tretertruppe“ erwecken soll, aber dennoch über die Disziplin der Rüdinghauser zu denken gibt.

Witten: Kreisliga A: "Rotsucht" bei TuRa Rüdinghausen II

Drei Spiele, vier Platzverweise – sieben Punkte

Felix Guth
05. Dezember 2006, 19:03 Uhr

Ein Kreisliga-A-Spiel mit elf Mann beenden – für die Reserve von TuRa Rüdinghausen ist das derzeit ein seltenes Vergnügen. In den ersten drei Partien nach dem Trainerwechsel von Andreas Krüger zu Roland Wupper kassierte das Team vier Platzverweise. Was nicht den Eindruck einer „Tretertruppe“ erwecken soll, aber dennoch über die Disziplin der Rüdinghauser zu denken gibt.

Gleich zwei Platzverweise gingen auf das Konto von Mittelfeldspieler Michael Kirbschus. In zwei aufeinander folgenden Partien sah der „Gelb-Rot“, was in der Kreisliga allerdings keine Sperre nach sich zieht. Beim jüngsten 1:1 gegen den ESV Langendreer-West blieb Kirbschus 90 Minuten auf dem Feld. Dafür gingen mit Tobias Benseler („Gelb-Rot“) und Andreas Fuchs („Rot“) gleich zwei seiner Teamkollegen vorzeitig. Doch das Kurioseste an der „Rotsucht“ der TuRa-Fußballer: Keines der drei Spiele ging verloren, unter Wupper holte das Team sieben von möglichen neun Punkten. revierkick.de hat beim Trainer nachgefragt: Was war da los?

Roland Wupper (Trainer TuRa Rüdinghausen II): „Natürlich bin ich gerade über das Spiel gegen Langendreer froh, als wir mit neun Spielern noch den Ausgleich erzielen konnten. Die Platzverweise kassieren wir nicht, weil wir besonders unfair spielen. Es ist einfach eine Sache der Disziplin auch im taktischen Bereich. Da müssen besonders die jungen Spieler noch eine Menge lernen. Wir werden da intensiv drüber sprechen.“

Autor: Felix Guth

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