Sechs Tage nach dem 1:0-Erfolg gegen den Spitzenreiter Union Solingen gewann die Reserve des Wuppertaler SV Borussia auch gegen  Ratingen 04/19. Das Team von Trainer Peter Radojewski setzte sich zu Hause vor lediglich 100 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch. Während sich der WSV-Coach über den Heimsieg freute, war Karl Weiß, Trainer der Ratinger, sichtlich enttäuscht: „Es ist sehr ärgerlich nach so einer Partie wieder mit leeren Händen dazustehen.“

WSV II: Gastgeber feiern 2:0-Sieg über Ratingen

„Wieder mit leeren Händen“

Desiree Kraczyk
11. April 2009, 19:51 Uhr

Sechs Tage nach dem 1:0-Erfolg gegen den Spitzenreiter Union Solingen gewann die Reserve des Wuppertaler SV Borussia auch gegen Ratingen 04/19. Das Team von Trainer Peter Radojewski setzte sich zu Hause vor lediglich 100 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch. Während sich der WSV-Coach über den Heimsieg freute, war Karl Weiß, Trainer der Ratinger, sichtlich enttäuscht: „Es ist sehr ärgerlich nach so einer Partie wieder mit leeren Händen dazustehen.“

In der 21. Minute brachte Ramiz Pasiov seine Mannschaft verdient in Führung. Auf der gegnerischen Seite konnte hingegen Murat Gümüstas die große Möglichkeit zum Ausgleich nicht nutzen. Vor dem Pausenpfiff scheiterte er freistehend am WSV-Keeper Asterios Karagiannis. Radojewski musste zudem bereits in der 30. Minute den ersten Wechsel vornehmen. Björn Rohpeter konnte nach einem Zusammenprall, bei der er eine Gehirnerschütterung erlitt, nicht weiterspielen. „Das war großes Pech. Ich hoffe, dass er sich schnell erholt“, meinte Weiß.

Auch in der zweiten Hälfte war der WSV die spielbestimmende Elf. Die Ratinger wurden lediglich bei Standardsituation gefährlich. Ein Sonderlob verdiente sich Toni Musto, der nach der Halbzeitpause für Karoj Sindi eingewechselt wurde. Nach seinem verletzungsbedingten Ausfall in den vergangenen Wochen konnte er direkt überzeugen und besorgte in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 2:0 die Entscheidung. „Das freut mich natürlich besonders, dass er direkt ein Tor geschossen hat“, betonte Radojewski, der ansonsten die „vorbildliche geschlossene Mannschaftsleistung“ hervorhob.
Aber auch Weiß wollte ungeachtete der Niederlage keine Kritik an sein Team äußern: „Vom Engagement war es wirklich gut.“

Autor: Desiree Kraczyk

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