Es ist kaum ein Jahr her, dass sich Bernd Schneider die WM 2010 als Ziel setzte. Nach elfmonatiger Verletzungs-Auszeit heißt die Realität Regionalliga.

Bochum II: 1:3-Pleite gegen Bayer-Bubis und "Schnix"

Duah zu den Profis

03. April 2009, 23:46 Uhr

Es ist kaum ein Jahr her, dass sich Bernd Schneider die WM 2010 als Ziel setzte. Nach elfmonatiger Verletzungs-Auszeit heißt die Realität Regionalliga.

Und die bot beim Gastspiel der Leverkusener Reserve in Bochum typische Viertliga-Tristesse mit 261 Zuschauern im weiten Rund des Lohrheidestadions.

Dass er eine halbe Stunde lang jeden Ball verlor - es wird den 81-maligen Nationalspieler gewurmt haben. Doch dann kam er, dieser eine geniale Moment, die Vorlage auf Julian Schauerte, der mit seinem 0:1 ein ganzes Spiel drehte (31.). „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir zu dem Zeitpunkt schon zurückgelegen hätten“, räumte Schneider später großmütig ein.
[infobox-right]Bochum II: Luthe – Duah, Kalina, Acquistapace, Klinger (46. Aydin) – Schröder - Güclü, Schmitz (64. Neumann), Schmidtgal - Prokoph (58. Zavarise) - El-Nounou
Leverkusen II: Domaschke - Petersch, Schultens, Happe, Arslan - Kratz (90. Celik), Ende – Schneider - Zieba (79. Marquet), Sukuta-Pasu, Schauerte (87. Selmani)
Schiedsrichter: Schüller (Korschenbroich)
Tore: 0:1 Schauerte (31.), 0:2 Zieba (55.), 1:2 El-Nounou (87.), 1:3 Marquet (90.)
Gelbe Karten: Klinger, Schröder, Aydin -
Zuschauer: 261[/infobox]
Es fiel ihm leicht, mit einem 3:1 (1:0)-Sieg im Rücken. Die Analyse der Bochumer fiel ähnlich aus. „Ich kann den Jungs an sich nichts vorwerfen, sie haben alles gegeben, gemacht und getan“, betonte VfL-Trainer Nico Michaty. Sein Zusatz: „Bis zum 0:1 hatten wir drei hundertprozentige Chancen, da mussten wir eigentlich in Führung gehen.“

Doch danach zeigte sich sein Team geschockt, musste weitere Treffer durch Kevin Kratz (55.) und Sascha Marquet (90.) hinnehmen und kam durch Sami El-Nounou nur noch zum zwischenzeitlichen Anschluss (87.). Und trotzdem war ein Blau-Weißer der Bundesliga in diesem Moment weit näher als Schneider: Rechtsverteidiger Jürgen Duah reiste direkt nach dem Schlusspfiff ins Mannschaftshotel der Bochumer Profis nach.

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