Sein Auftritt beim FSV Duisburg war nur ein kurzes Intermezzo. Nach nur einem halben Jahr bei der Elf von Ilyas Basol kehrte Ali Karagöz dem Verein den Rücken und wechselte zum 1. FC Dersimspor.

BL 8 NR: Expertentipp von Ali Karagöz (1. FC Dersimspor)

Warten auf das erste Tor

Heiko Gaeb
02. April 2009, 14:36 Uhr

Sein Auftritt beim FSV Duisburg war nur ein kurzes Intermezzo. Nach nur einem halben Jahr bei der Elf von Ilyas Basol kehrte Ali Karagöz dem Verein den Rücken und wechselte zum 1. FC Dersimspor. "Ich bin beim FSV nie richtig angekommen", verrät Karagöz. Ganz richtig ist er es beim 1. FC Dersimspor aber auch noch nicht.

Schließlich wartet der 23-Jährige auch dort noch auf sein erstes Tor. Die Gelegenheit einen eigenen Treffer zu bejubeln hat er am Sonntag, wenn sein Team bei Glückauf Möllen antritt. "Ich hoffe, dass dann der Knoten platzt", gibt Karagöz zu. Schließlich sind die Erwartungen an einen Kicker, der bei Adler Osterfeld und Hamborn 07 schon Landesliga-Erfahrung sammelte, groß. Dazu verrät der Offensiv-Mann: "Ehrlich gesagt spiele ich lieber auf Rasen. Und das wird ja Sonntag der Fall sein."

Die Hamborner Löwen treten bei der Spvgg. Sterkrade-Nord an und sind nur noch rechnerisch vom Aufstieg abzuhalten. "Dahin habe ich super Kontakte. Da brennt in Sachen Aufstieg auch nichts an", ist sich der Stürmer sicher.

Doch für ihn heißt es statt Aufstiegsträumereien und verpassten Chancen im Kampf um die Spitze nun Abstiegskampf pur. Der 4:3-Erfolg der Vorwoche gegen den 1. FC Mülheim hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben. Karagöz ist überzeugt davon, dass sich auf jeden Fall noch schwächere Teams finden, die den Abgang in die Kreisliga A antreten müssen. Ein Bonus könnten dabei die noch zahlreich anstehenden Heimspiele sein, bei denen für Duisburger Amateurfußball-Verhältnisse überdurchschnittlich viele Zuschauer erscheinen.

"Besonders im Mittelfeld sind wir individuell sehr stark. Nur leider sind wir noch nicht eingespielt", stellt er dar und ergänzt abschließend: "Die Trainingsbeteiligung ist leider auch nach wie vor schlecht." Womit schon ein Grund für mangelndes Team-Building gefunden ist.

Nach den Erfolgen der drei Lohberger Kellerkinder am letzten Wochenende wird es unten weiterhin viel spannender zugehen als oben.

Autor: Heiko Gaeb

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