Der FC Schalke 04 startet am kommenden Montag mit eher magerer Besetzung ins Training. Fehlen werden unter anderem die Bremer Neuzugänge Ailton und Mladen Krstajic, denen Sonderurlaub zugestanden wurde.

Ailton und Krstajic fehlen beim Schalker Auftakt

22. Juni 2004, 11:28 Uhr

Der FC Schalke 04 startet am kommenden Montag mit eher magerer Besetzung ins Training. Fehlen werden unter anderem die Bremer Neuzugänge Ailton und Mladen Krstajic, denen Sonderurlaub zugestanden wurde.

Ohne Neuzugang und Torschützenkönig Ailton geht am kommenden Montag der Trainingsauftakt des Bundesligisten Schalke 04 über die Bühne. Der Brasilianer, der in der Vergangenheit bei seinem Ex-Klub Werder Bremen mehrmals zu spät aus dem Heimaturlaub zurückkehrte, hat diesmal die Genehmigung seines Arbeitgebers.

"Ailton und auch Mladen Krstajic haben ein paar Tage mehr Urlaub, weil die beiden mit Bremen im Pokalfinale waren und eine Woche länger gespielt haben", sagte Schalkes Teammanager Andreas Müller. Zur Abfahrt ins Trainingslager in Gaienhofen/Hemmenhofen am Bodensee am 5. Juli aber sollen die zwei Neuverpflichtungen pünktlich vor Ort sein.

Bordon soll nicht zur "Copa"

Derweil bemühen sich die Königsblauen um eine Freigabe des Neuzugangs Marcelo Bordon vom VfB Stuttgart, der vom brasilianischen Fußball-Verband für die Copa America (6. bis 27. Juli) in Peru nominiert worden ist. "Wir haben bereits mit dem Verband Kontakt aufgenommen", sagte Müller. "Es ist etwas anderes, ob ein Spieler schon ein, zwei Jahre bei einem Verein ist oder neu zu einem Klub kommt und sich dort erst einmal eingewöhnen muss. Außerdem wollen wir über den UI-Cup den UEFA-Pokal erreichen, und das mit Marcelo."

Sollte der Brasilianer nicht freigestellt werden, würde er den Schalkern fast in der kompletten Vorbereitung inklusive des Trainingslagers sowie der ersten beiden Spiele im UI-Cup (17./24. Juli) fehlen. Ob die beiden Uruguayer Gustavo Varela und Dario Rodriguez ebenfalls an der Südamerika-Meisterschaft teilnehmen, ist noch ungewiss. Für die beiden Nationalspieler, die sich derzeit in ihrer Heimatstadt Montevideo aufhalten, liegt den Gelsenkirchenern noch keine Einladung des uruguayischen Verbandes vor.

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