Nach den vielen Verletzungen beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat sich Trainer Ralf Rangnick gegen Kritik an der Trainingssteuerung zur Wehr gesetzt.

Rangnick hält Kritik am Training für überzogen

"Das ist absurd"

sid
26. März 2009, 11:53 Uhr

Nach den vielen Verletzungen beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat sich Trainer Ralf Rangnick gegen Kritik an der Trainingssteuerung zur Wehr gesetzt.

"Das ist absurd. Dass wir jetzt eine richtige Verletzungsmisere haben, hat mit allem möglichen zu tun, aber nicht damit", sagte Rangnick im Interview.

Rangnick sieht vielmehr den großen Einsatz seiner Profis als einen möglichen Grund für die Blessuren. "Die Jungs sind so brutal motiviert, wirklich gut zu spielen, dran zu bleiben, gute Ergebnisse zu erzielen, dass sie sich in Grenzsituationen begeben, in die manch anderer Spieler gar nicht geht", sagte der 50-Jährige.

Trotz der angespannten Personalsituation verteidigte Rangnick die Entscheidung, auf einen relativ kleinen Kader zu setzen. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden. Erstens, weil klar war, dass wir maximal zwei Wettbewerbe bestreiten. Zweitens, weil wir uns bewusst um einzelne Spieler kümmern. Und drittens, weil wir diese entwickeln möchten", erklärte Rangnick.

Hoffenheim muss zurzeit ohne Vedad Ibisevic und Matthias Jaissle (beide Kreuzbandriss), Andreas Ibertsberger (Innenbandriss im Knie) sowie Chinedu Obasi (Muskelfaserrisses in der rechten Hüftmuskulatur) auskommen. Immerhin werden die zuletzt ebenfalls Verletzten Demba Ba und Sejad Salihovic im nächsten Spiel beim Hamburger SV wohl wieder zur Verfügung stehen.

Autor: sid

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