Wer Marco van Hoogdalem bei der großen Schalke-Party in der Arena vor 14 Tagen sah, bekam einen Schrecken. Blass und abgemagert, machte der Holländer äußerlich keinen guten Eindruck.

SCHALKE 04 - Sorgen um Marco van Hoogdalem

hb
21. Mai 2004, 13:11 Uhr

Wer Marco van Hoogdalem bei der großen Schalke-Party in der Arena vor 14 Tagen sah, bekam einen Schrecken. Blass und abgemagert, machte der Holländer äußerlich keinen guten Eindruck.

Wer Marco van Hoogdalem bei der großen Schalke-Party in der Arena vor 14 Tagen sah, bekam einen Schrecken. Blass und abgemagert, machte der Holländer äußerlich keinen guten Eindruck. „Ich habe schreckliche Wochen hinter mir und fünf bis sechs Kilo abgenommen“, erzählte „MvH“. Grund: Ein Geschwulst am Hals, der Verdacht auf Krebs erweckte. „Ich habe Bestrahlungen erhalten, zum Glück ist es kein Krebs“, atmete der noch bis zum Sommer an Roda Kerkrade ausgeliehene Abwehrspieler auf.

In der kommenden Woche wird sich van Hoogdalem mit S04-Manager Rudi Assauer über eine mögliche Rückkehr zum FC Schalke unterhalten. In Kerkrade absolvierte er vor drei Wochen gegen den RKC Waalwijk sein letztes Spiel für Roda, ehe ihn die Ungewissheit über seine Gesundheit schwer belastete. „Roda will mich nicht behalten“, weiß van Hoogdalem, der nach seiner Hüft-Operation am 7. Mai 2003 sportlich nicht mehr auf die Beine kam.

Am Sonntag feiert er seinen 32. Geburtstag, das Geschenk in Form eine positiven Vereinbarung mit Assauer soll tags darauf folgen. „Marco ist ein spezieller Fall. In Kerkrade wird er nicht bleiben. Wir werden uns mit ihm und seinem Berater zusammen setzen, wie es weiter gehen kann“, kündigte Assauer an. „Vielleicht will mich der Verein wieder ausleihen, weil in der Abwehr kein Bedarf an Spielern besteht. Ich habe in Deutschland noch einen ganz guten Namen. Das Problem ist, jeder denkt jetzt, ich bin nicht fit“, überlegt van Hoogdalem, der „einfach nur wieder unbeschwert Fußball spielen“ will.

Autor: hb

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