Für den Vorsitzenden der evo New Baskets, Rainer Schulz, ist die Ausrichtung der Pokal-Endrunde ein „Meilenstein“. Und eine logische Konsequenz der kontinuierlichen Entwicklung seit der Vereinsgründung 1992.

Basketball: Die Oberhausener sind Feuer und Flamme für den Pokal

„Meilenstein in der Vereinsgeschichte“

Sarah Landsiedel
18. März 2009, 21:40 Uhr

Für den Vorsitzenden der evo New Baskets, Rainer Schulz, ist die Ausrichtung der Pokal-Endrunde ein „Meilenstein“. Und eine logische Konsequenz der kontinuierlichen Entwicklung seit der Vereinsgründung 1992.

„Wir haben den Spielbetrieb damals mit zwei Kreisligamannschaften begonnen, jetzt stehen wir mit einem Bundesligateam sowie Teams in der Regional-, Ober- und Landesliga ganz hervorragend da“, blickt Schulz zufrieden auf das Erreichte und fügt an: „Wir haben noch nie ein Großereignis in Oberhausen veranstaltet, das lag auch daran, das wir keinen geeigneten Austragungsort vorweisen konnten.“

Das hat sich mit dem Umbau der Willy-Jürissen-Halle geändert, sodass sich die Baskets quasi mit der Fertigstellung des Schmuckkästchens um die Ausrichtung der Top Four beworben haben. „Und es hat sofort geklappt“, strahlt Schulz, der vor allem von der zahlreichen Unterstützung begeistert ist. „Aus der Politik, Wirtschaft und der Bevölkerung kommt großes Engagement. Die Menschen hier sind Feuer und Flamme für das Basketball-Event.“

Dass der Pokal auch vom Drumherum lebt, weiß Schulz nur zu gut. Daher wurde auch ein vorzeigbares Rahmenprogramnn auf die Beine gestellt. „Im letzten Jahr hat Saarlouis gezeigt, wie es geht. Durch die Qualität der Veranstaltung steigt auch das Renommee. Das DFB-Pokalfinale in Berlin besitzt Kultcharakter. Denn der Pokalwettbewerb hat seine eigenen Reize, wenn die Underdogs den Großen mal ein Beinchen stellen können. Dass in diesem Jahr vier Erstligisten antreten zeigt aber, dass sich die Qualität am Ende durchsetzt.“

Die Oberhausener hoffen als Lokalmatador natürlich auf den Heimvorteil, den Titelverteidiger Saarlouis im letzten Jahr vor eigenem Publikum nutzen konnte: „Unser Ziel muss der Titel sein, alles andere wäre doch verrückt.“

Autor: Sarah Landsiedel

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