8000 Zuschauer werden am Freitag erwartet, wenn RWO im heimischen Stadion Niederrhein auf den VfL Osnabrück trifft.

RWO: Die Partie am Freitag hätte eine große Kulisse verdient

Luginger verbietet „Rumträumerei“

Christian Brausch
19. März 2009, 14:27 Uhr

8000 Zuschauer werden am Freitag erwartet, wenn RWO im heimischen Stadion Niederrhein auf den VfL Osnabrück trifft.

Verdient hätten die „Kleeblätter“ eine wesentlich größere Kulisse. Denn sollte auch dieser Dreier eingefahren werden, dürfte man nach der Mehrzahl der Hochrechnungen die Sektkorken knallen lassen. 37 Zähler müssten dann zum Klassenerhalt reichen. Und wenn die am 25. Spieltag auf das RWO-Konto wandern, es wäre eine echte Sensation. Vor allem, wenn man an den Stotterstart in die Liga denkt. Mittlerweile scheint der aber Jahre zurück zu liegen, momentan regiert die gute Laune in Oberhausen.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/010/717-11112_preview.jpeg Foto: firo.[/imgbox]
Doch vor dem Gang gegen die Osnabrücker warnt Coach Jürgen Luginger: „Man konnte nicht erwarten, dass es so positiv läuft. Aber wir werden nicht rumträumen. Denn noch brauchen wir ein paar Punkte. Wenn wir 40 haben, reicht es auch wirklich. Das Ziel peilen wir an.“ Und von der Auswärtsbilanz der Lila-Weißen lässt sich „Lugi“ auch nicht blenden: „Beim VfL geht es aufwärts. Auch auswärts sah das zuletzt besser aus, beim FSV Frankfurt hat das Team nur sehr unglücklich verloren.“

Als Reaktion gab es das 5:1 gegen Fürth, daher werden die Schützlinge von Coach „Pele“ Wollitz sicher mit einer breiten Brust nach Oberhausen kommen. Luginger: „Das ist ein erfahrene Truppe, die schon oft gegen den Abstieg gespielt hat. Das macht es für uns schwieriger, wir werden viel Geduld brauchen.“ Das trifft nicht nur auf die erste Elf, sondern auch auf die derzeitigen Reservekicker zu. Denn durch die letzten Ergebnisse hat sich eine erste Mannschaft herauskristallisiert - und der zweite Anzug muss immer länger auf eine Chance warten. „Trotzdem wissen die Jungs, dass es schnell gehen kann“, erklärt Luginger, „jeder profitiert vom Erfolg der Mannschaft. Und die Spieler geben weiter Gas, daher weiß jeder, der derzeit dabei ist, dass er sich nie ausruhen darf.“

Und mit Blick auf die Verwarnungen wird klar, dass in den kommenden Wochen einige Wechsel anstehen werden. Schließlich müssen Dimitrios Pappas, Benny Reichert, Tim Kruse und Markus Kaya nach der nächsten Gelben Karte pausieren. Vielleicht profitiert dann auch Jamal Gay, der nach seinem Trip zum CONCACAF-Cup nach Trinidad und Tobago um 15.35 Uhr in Düsseldorf mit einer Bänderverletzung landete. Der Sportliche Leiter Hans-Günter Bruns berichtet: „Was es genau ist, wissen wir erst später, denn wir haben Jamal nicht erreicht.“

Und das, obwohl Benny Reichert vor dem Abflug noch beim Handy-Kauf für den Stürmer behilflich war. Allerdings ohne Erfolg, denn aus Oberhausen kam niemand bis nach Trinidad und Tobago durch. Luginger: „Nicht so schlimm, wichtig sind die Spieler, die mir hier vor Ort zur Verfügung stehen.“

Und die wollen am Freitag den Klassenerhalt zu 99 Prozent eintüten.

Autor: Christian Brausch

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