Im Transfer-Gerangel um Marcelo Bordon konnten der VfB Stuttgart und Schalke 04 vorerst keine Einigung erzielen. Der Brasilianer hat einen Vertrag bei Schalke ab 2005, soll aber schon zur nächsten Saison wechseln.

Schalke blitzte ab - Bordons Zukunft weiter ungewiss

05. Mai 2004, 17:02 Uhr

Im Transfer-Gerangel um Marcelo Bordon konnten der VfB Stuttgart und Schalke 04 vorerst keine Einigung erzielen. Der Brasilianer hat einen Vertrag bei Schalke ab 2005, soll aber schon zur nächsten Saison wechseln.

Die Bundesligisten VfB Stuttgart und Schalke 04 konnten bei einem ersten Treffen der Verantwortlichen keine Einigung im Transfer-Poker um Marcelo Bordon erzielen. "Für uns ist das Wichtigste, dass wir uns nun auf die letzten drei Spiele der Saison konzentrieren können", erklärte VfB-Präsident Erwin Staudt nach dem Gespräch mit Schalke-Manager Rudi Assauer, Sportdirektor Andreas Müller und Vize-Präsident Josef Schnusenberg.

Stuttgart mit hoher Schmerzgrenze

"Wir haben auch keinen Zweifel gelassen, dass die Schmerzgrenze für uns sehr hoch ist", sagte der VfB-Chef und machte deutlich, dass er den brasilianischen Nationalspieler nur ungern vor Ablauf seines bis zum 30. Juni 2005 befristeten Vertrages nach Gelsenkirchen ziehen lassen will. Assauer dagegen möchte den VfB-Abwehrstrategen am liebsten schon in der kommenden Saison auf Schalke sehen.

"Gute Atmosphäre" bei Verhandlungen

An dem Gespräch "in offener und in guter Atmosphäre", so Staudt, nahmen auf VfB-Seite auch Finanz-Vorstandsmitglied Ulrich Ruf und Teammanager Felix Magath teil. Der hatte vor wenigen Wochen einen Termin in dieser Angelegenheit mit Assauer platzen lassen, da das Treffen von dem Schalke-Manager vorab im Fernsehen bekannt gegeben worden war.

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