Borussia Mönchengladbach hat am Montag den Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen 1899 Hoffenheim (1:1) vom 7. Februar zurückgezogen.

Gladbach zieht Einspruch gegen Spielwertung zurück

"Hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Erfolgsaussichten"

sid
16. März 2009, 15:43 Uhr

Borussia Mönchengladbach hat am Montag den Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen 1899 Hoffenheim (1:1) vom 7. Februar zurückgezogen.

Damit bleibt das Ergebnis bestehen. Als Kläger müssen die Gladbacher die Kosten des zurückgenommenen Einspruch tragen.

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Nach Ansicht des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte der Einspruch ohnehin keine Chance auf Erfolg. "Ich gehe davon aus, dass der Einspruch zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Erfolgsaussichten hat", hatte der DFB-Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz am Rande der Verhandlung um die Hoffenheimer Doping-Affäre zuvor erklärt.

Die Gladbacher hatten vor drei Wochen Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt, da nach der Partie die Hoffenheimer Andreas Ibertsberger und Christoph Janker gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen hatten, weil sie erst mit zehnminütiger Verspätung zur Doping-Kontrolle erschienen waren.

Allerdings hielten sich offensichtlich auch die Gladbacher nicht in allen Punkten an die Anti-Doping-Richtlinien. So war Mannschaftsarzt Heribert Ditzel im Kontrollraum anwesend, obwohl ihm dies laut der Anti-Doping-Richtlinien untersagt ist. Denn im Doping-Kontrollraum dürfen nur die DFB-Kontrollärzte, die Spieler sowie die Doping-Beauftragten des Vereins anwesend sein.

Autor: sid

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