Mit 6:0 (3:0) hat Werder Bremen das Norddedrby gegen den Hamburger SV für sich entschieden. Für den Endstand sorgten Ismael, Klasnic, Ailton, Valdez, Skripnik sowie ein Eigentor von Sergeij Barabarez.

Werder nach 6:0-Sieg gegen HSV fast durch

01. Mai 2004, 17:22 Uhr

Mit 6:0 (3:0) hat Werder Bremen das Norddedrby gegen den Hamburger SV für sich entschieden. Für den Endstand sorgten Ismael, Klasnic, Ailton, Valdez, Skripnik sowie ein Eigentor von Sergeij Barabarez.

Dank einer Gala-Vorstellung ist Werder Bremen dem vierten deutschen Meistertitel ein weiteres Stück näher gekommen. Der Spitzenreiter der Bundesliga gewann das 80. Erstliga-Derby gegen den Hamburger SV auch in dieser Höhe verdient mit 6:0 (3:0).

Ein Eigentor des Hamburgers Sergej Barbarez in der 16. Minute eröffnete vor 42.500 Zuschauern im Weserstadion den Torreigen für die Gastgeber. Die weiteren Treffer für den Herbstmeister erzielten Valerien Ismael (21.), Ivan Klasnic (39.) sowie Ailton (48.), dessen 26. Saisontreffer zugleich das 800. Bundesliga-Tor der laufenden Saison war, Nelson Valdez (80.) und Viktor Skripnik (84., Handelfmeter).

Einen Tag nach dem 43. Geburtstag von Werder-Trainer Thomas Schaaf bereitete ihm seine Mannschaft mit einer hervorragenden Leistung ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Nach zwei Heimspielen ohne Sieg in Folge konnten die Bremer wieder an ihre Topverfassung vom Jahresbeginn anknüpfen. Allerdings steckten die Gäste nach dem frühen Rückstand sehr schnell auf, man vermisste bei den Hamburgern den Willen, dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu wollen.

"Dieses Spiel geben wir nicht mehr aus der Hand", hatte der gesperrte Bremer Nationalspieler Fabian Ernst schon in der Halbzeitpause prophezeit. Der ehemalige Hamburger sollte Recht behalten, die Platzherren steckten zwar nach dem Seitenwechsel ein wenig zurück, doch der dreifache Punktgewinn geriet niemals in Gefahr.

Autor:

Kommentieren