Alles nur Gerede, die Pinguine haben kein Pausenproblem, ganz im Gegenteil, das schienen die Pinguine sich auf die Fahnen geschrieben zu haben. Beim 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)-Sieg in Düsseldorf kam die Mannschaft frisch, forsch und fokussiert aus den Katakomben des mit 9.320 Zuschauern gefüllten ISS-Domes.

Krefeld Pinguine: Sonntag Heimstart und „volle Hütte“

Scotty und die jungen Wilden

Aaron Knopp
15. März 2009, 07:57 Uhr

Alles nur Gerede, die Pinguine haben kein Pausenproblem, ganz im Gegenteil, das schienen die Pinguine sich auf die Fahnen geschrieben zu haben. Beim 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)-Sieg in Düsseldorf kam die Mannschaft frisch, forsch und fokussiert aus den Katakomben des mit 9.320 Zuschauern gefüllten ISS-Domes.

Mit der Bereitschaft, sich in jeden Schuss zu werfen, gesunder körperlicher Härte und einem überragenden Scott Langkow zwischen den Pfosten retteten die Seidenstädter den Auftaktsieg in der Landeshauptstadt über die Zeit.

Auf Düsseldorfer Seite stand vor allem Langkows Pendant Jamie Storr, der bei zwei der drei Gegentreffer eine überaus unglückliche Figur abgab, im Fokus. Gleichzeitig bissen sich die DEG-Cracks in der Offensive an der aufopferungsvoll fightenden KEV-Defensive und eben Langkow die Zähne aus. Sinnbildlich für die Flaute im Düsseldorfer Sturm: Daniel Kreutzer, der zwei Mal aussichtsreich vergab.

„Wir hatten zwar Chancen, konnten die aber einfach nicht verwerten“, erkannte auch DEG-Coach Harold Kreis, der zudem analysierte: „Der KEV hat meine Mannschaft dauernd unter Druck gesetzt. Der Doppelschlag war dann entscheidend. Heute sind wir läuferisch hoffentlich wieder besser.“ Krefelds Trainer Igor Pavlov nahm den Sieg natürlich wohlwollend zur Kenntnis, trat aber gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Wir hatten uns vorgenommen, die Initiative zu übernehmen und nicht mehr aus der Hand zu geben. Das war ein Höllentempo, aber wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen.“

Vor allem die Youngster aus der vierten Reihe und Rekonvaleszent Serge Payer verdienten sich ein Extralob des Russen: „Ich hatte keine Angst, aber ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht, warum sie zuletzt ein wenig geschwächelt haben. Aber sie sind aufs Eis gegangen und gleich völlig anders aufgetreten als zuletzt. Außerdem hat Serge eine gute Rolle gespielt, er hat seine Reihe richtig zusammengehalten.“ Mit der Serien-Führung im Rücken wollen die Pinguine heute vor ausverkauftem Haus den nächsten Schritt in Richtung Halbfinale gehen.

Autor: Aaron Knopp

Kommentieren