Der abstiegsgefährdete 1. FC Kaiserslautern muss um die Lizenz für die kommende Saison bangen. Nur beim Klassenerhalt könne man durchatmen, so Vorstandschef Rene C. Jäggi. Bei einem Abstieg kann nur ein Kraftakt helfen.

Bei Abstieg ist Lauterns Lizenz in Gefahr

20. April 2004, 13:39 Uhr

Der abstiegsgefährdete 1. FC Kaiserslautern muss um die Lizenz für die kommende Saison bangen. Nur beim Klassenerhalt könne man durchatmen, so Vorstandschef Rene C. Jäggi. Bei einem Abstieg kann nur ein Kraftakt helfen.

Der 1. FC Kaiserslautern hat wie die anderen Erst- und Zweitligisten Post von der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH bekommen. Darin stand: Um die Lizenz für die Saison 2004/2005 zu erhalten, müssen die Pfälzer bis zum 16. Juni den Nachweis über die Realisierung geplanter Zahlungen leisten. Bereits im Vorjahr war der FCK wegen Verfehlungen mit dem Abzug von drei Punkten und einer Zahlung von 125.000 Euro bestraft worden.

"Die von der DFL aufgetragenen Bedingungen sieht der 1. FC Kaiserslautern für die Bundesliga bereits zum jetzigen Zeitpunkt als erfüllt an", erklärte FCK-Vorstanschef Rene C. Jäggi in einer Pressemitteilung des Klubs. Im Falle eines Abstiegs sprach der Schweizer jedoch von einem "enormen Kraftakt", der dem Klub bevorstehe.

In diesem Fall müsste der Verein zusätzliche Einsparungen von rund acht Millionen Euro bei der Lizenzspieler-Abteilung vornehmen. Dazu müsste der FCK wohl über den 30. Juni 2004 hinaus laufende Verträge mit den Profis auflösen.

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