Schalkes Amateur-Abteilung fristet ein Dasein auf Bewährung. Nach der Ankündigung von S04-Manager Rudi Assauer im DSF-„Doppelpass“, man wolle in Sachen Nachwuchs-Förderung künftig andere Wege einschlagen, dürfte für den königsblauen „Unterbau“ voraussichtlich nach der kommenden Saison 2004/05 Schluss sein.

SCHALKE - Amateure auf Bewährung

hb
19. April 2004, 10:18 Uhr

Schalkes Amateur-Abteilung fristet ein Dasein auf Bewährung. Nach der Ankündigung von S04-Manager Rudi Assauer im DSF-„Doppelpass“, man wolle in Sachen Nachwuchs-Förderung künftig andere Wege einschlagen, dürfte für den königsblauen „Unterbau“ voraussichtlich nach der kommenden Saison 2004/05 Schluss sein.

Schalkes Amateur-Abteilung fristet ein Dasein auf Bewährung. Nach der Ankündigung von S04-Manager Rudi Assauer im DSF-„Doppelpass“, man wolle in Sachen Nachwuchs-Förderung künftig andere Wege einschlagen, dürfte für den königsblauen „Unterbau“ voraussichtlich nach der kommenden Saison 2004/05 Schluss sein. „Das Thema ist ja nicht neu“, bleibt „U23“-Trainer Gerd Kleppinger trotz der Horror-Meldungen gelassen. „Auflösung, Fusion, das hatten wir ja schon alles. Auf den aktuellen Spielbetrieb hat das keinen Einfluss. Ich kann damit umgehen, die Mannschaft auch, wie die Leistung in St. Pauli gezeigt hat“, bemerkt der 46-Jährige.

Dennoch: Die meisten Verträge der „kleinen Knappen“ aus, die Zukunft der halben Mannschaft ist ungewiss. Während Ex-Kapitän Thomas Kläsener sowie die Talente Mike Hanke, Christofer Heimeroth, Fabian Lamotte und Michael Delura bereits den Sprung in die Bundesliga vollzogen haben, sollen Kicker wie etwa Christian Petereit, Christian Pander und A-Junior Kai Hesse diesem Weg folgen. Das durch eine Novelle, die im Sommer im DFB-Bundestag entschieden wird. Assauer strebt die einfache Ausleihe von Talenten an benachbarte Zweitligisten wie Rot-Weiß Oberhausen und MSV Duisburg an, um diese dort zu reifen zu lassen und im Bedarfsfall unbürokratisch nach Schalke zurück holen zu können.

Autor: hb

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