Er kann wieder lächeln: Knapp einen Monat nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk hat Mats Hummels seine gute Laune endgültig wiedergefunden.

Gipsfuß adé: Hummels kann wieder lächeln

Fahrradfahrer ohne falsche Eile

Matthias Dersch
09. März 2009, 11:27 Uhr

Er kann wieder lächeln: Knapp einen Monat nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk hat Mats Hummels seine gute Laune endgültig wiedergefunden.

Denn am heutigen Montag kommt der Gips, den der 20-Jährige die letzten drei Wochen am Fuß tragen musste, endlich ab. „Ich bin sehr froh, dass ich mich dann wieder selbstständig fortbewegen kann“, atmet der Innenverteidiger erleichtert auf.

„Normalerweise bewege ich mich ja in einem anderen Tempo fort, zuletzt brauchte ich dagegen die ganze Zeit zwei Gehhilfen und musste immer gefahren werden.“
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Ab Montag reicht dagegen ein Spezialschuh, um schonend mit den geflickten Bändern umzugehen. Auch diesen muss Hummels zunächst drei Wochen tragen, dann entscheidet der Doc, wie es konkret weitergeht.

Wer jetzt jedoch denkt, der frühere Münchner würde sich bis dahin faul auf die Couch legen, der irrt. Täglich arbeitet der Defensivspezialist mit BVB-Fitnesstrainer Oliver Bartlett an seiner körperlichen Verfassung, benutzt dabei ein so genanntes „Drei-Punkt-Fahrrad“. Der gebürtige Bergisch-Gladbacher erklärt: „Ich arbeite dabei mit beiden Armen und meinem linken Bein. Das rechte wird dagegen abgelegt, damit ich es nicht belaste.“

Es gibt für Fußballer wahrlich schönere Beschäftigungen, doch Hummels klagt nicht. „Die ersten zwei, drei Tage nach der erneuten Verletzung ging es mir schlechter denn je. Doch mittlerweile bin ich wieder guter Dinge“, hat sich der U21-Nationalspieler seinen Optimismus auch durch den letzten Rückschlag nicht kaputt machen lassen.

Priorität habe jetzt, dass die Bänder vollständig ausheilen. Erst dann, „wenn keinerlei Bedenken mehr bestehen“, will Hummels auf den Fußballplatz zurückkehren.

Wann das konkret sein könnte, darüber schweigt sich der Youngster noch aus. Im Sommer ist die U21-Europameisterschaft, sie könnte ein Ziel sein. Doch der 26-fache Bundesliga-Profi ist schlau genug, keine zu hohen Erwartungen zu schnüren. Denn auch er weiß: „Das lohnt nicht.“

Autor: Matthias Dersch

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