Auch die Meldung, dass Vahid Hashemian einen Drei-Jahres-Vertrag beim FC Bayern unterschreiben wird, hat bei Peter Neururer keine Depressionen hervorgerufen. Zwei Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer stehen auf der Wunschliste des Trainers.

BOCHUM: Ist Lokvenc der neue Hubschrauber?

gp
09. April 2004, 14:21 Uhr

Auch die Meldung, dass Vahid Hashemian einen Drei-Jahres-Vertrag beim FC Bayern unterschreiben wird, hat bei Peter Neururer keine Depressionen hervorgerufen. Zwei Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer stehen auf der Wunschliste des Trainers.

Auch die Meldung, dass Vahid Hashemian einen Drei-Jahres-Vertrag beim FC Bayern unterschreiben wird, hat bei Peter Neururer keine Depressionen hervorgerufen. Zwei Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer stehen auf der Wunschliste des Trainers. Und längst ist die mit hochkarätigen Namen gefüllt. In Sachen Innenverteidigung werden gleich fünf Spieler hoch gehandelt. Wie bereits exclusiv berichtet, gehören dazu Anton Ehmann vom Grazer AK, Ingo Hertzsch (Eintr. Frankfurt) und Aleksander Knavs (Kaiserslautern).

Keinesfalls aber ist der Hamburger Fukal bei Neururer ein Thema: "Das ist Quatsch!"
Für das Mittelfeld ist Sebastian Schindzielorz bei Genesung immer noch ein heißes Thema. Und dass ein weiterer Pfälzer, Vratislav Lokvenc, der am Saisonende ablösefrei zu haben ist, dem Profil eines kopfballstarken Mittelstürmers entspricht, weiß Neururer nicht erst, seit dessen drei Treffern im Pokalspiel oder den beiden Toren vor einigen Wochen auf dem Betze gegen den VfL.

Doch die Kandidatenliste lässt sich beliebig verlängern. So gibt es im benachbarten Ausland (Frankreich) noch zwei starke Innenverteidiger, die Neururer im Auge behält. Im Moment hat der Coach offensichtlich einen 24-Stunden-Tag. Laut Informationen von RevierSport wurde er am Montag Abend mit Vorstandsmitglied Dieter Meinhold in einem süddeutschen Hotel bei Vertragsgesprächen beobachtet. Doch der Coach schweigt eisern: "Voreilige Veröffentlichungen wecken nur Hoffnungen, die sich dann nicht erfüllen. Aber wir sind am Ball." So sieht das auch Aufsichtsratsvorsitzender Werner Altegoer, der davon überzeugt ist: "Wir werden alle Ausfälle kompensieren."

Autor: gp

Kommentieren