Ein Tag mit zwei echten Fußball-Kuriositäten: Da gewann Fortuna Düsseldorf mit 2:1 (1:0) beim SSV Jahn Regensburg und rutschte in der 3. Liga trotzdem vom zweiten auf den dritten Platz ab.

Düsseldorf: Sieg und echte Kuriositäten

"Drecksspiel" ohne "lange Nase"

Matthias Goergens
07. März 2009, 16:10 Uhr

Ein Tag mit zwei echten Fußball-Kuriositäten: Da gewann Fortuna Düsseldorf mit 2:1 (1:0) beim SSV Jahn Regensburg und rutschte in der 3. Liga trotzdem vom zweiten auf den dritten Platz ab.

Denn Paderborn hatte durch das 4:1 in Erfurt das Torverhältnis entscheidend verbessert. Am Saisonende wäre es dann nicht der direkte Aufstieg, sondern die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 2. Liga. „Gott sei Dank ist es nicht am letzten Spieltag passiert“, sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier und bezeichnete den schwer erkämpften Sieg in der Oberpfalz als umso wichtiger. „Wenn wir nicht gewonnen hätten, würden uns jetzt die Konkurrenten eine lange Nase zeigen.“
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Machen sie aber nicht, zumal sich die Fortuna auch endlich mal in einem „richtigen Drecksspiel“ behauptete, so die überwiegende Bezeichnung der Beteiligten. Fortunas Marco Christ knallte den Ball aus 22 Metern zum 1:0 ins Netz (36.). Auf dem tiefen und matschigen Platz nutzten sie nach der Pause gegen die mehr Offensive wagenden Gastgeber die Räume, was Andreas Lambertz zum 2:0 nutzte: Regensburgs Torwart ließ den haltbaren Zwölf-Meter-Schuss über die Hand gleiten (58.). „Als ob er ein Loch in der Hand gehabt hätte“, erklärte Lambertz lachend.

Der Drops schien nach dem 2:0 gelutscht, der Sieg unter Dach und Fach, als in der 62. Minute die zweite Kuriosität des Tages folgte: Melka wollte schnell abschlagen, traf an der Strafraumgrenze Regensburgs Grassow am Rücken, der Ball senkte sich zum 1:2 ins Tor. „Davon habe ich jetzt einen fetten Abdruck am Rücken“, sagte der Torschütze. Meier konnte nach dem Spiel ebenso drüber lachen wie „Sünder“ Melka: „Wenn ich jetzt mit dem Kollegen Markus Weinzierl rausgehe und das nachzustellen versuche, schaffen wir das in 1000 Versuchen nicht.“

Autor: Matthias Goergens

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