Die Luft im Abstiegskampf wird für den WSV Borussia immer dünner.

WSV: Die Luft wird nach 0:2 in Burghausen dünner

„Am Mittwoch das nächste Abstiegsendspiel“

07. März 2009, 18:00 Uhr

Die Luft im Abstiegskampf wird für den WSV Borussia immer dünner.

Wenn man diesen Begriff benutzen möchte, verloren die Wuppertaler am Samstagnachmittag das „Sechs-Punkte-Spiel“ bei Wacker Burghausen mit 0:2 (0:0). „Wir sind natürlich sehr enttäuscht“, atmete WSV-Coach Uwe Fuchs tief durch. „Wir wissen um die Bedeutung. Es ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“
[player_rating]3liga-0809-25-220030011[/player_rating]
Das Unheil aus WSV-Sicht begann nach 51 Minuten, als Wacker-Kapitän Björn Hertl einen Freistoß in die Mitte schlug, Michael Lejan fälschte noch ab, sodass die Kugel am langen Pfosten einschlug. „Das 0:1 war unglücklich. Danach konnten wir erst einmal keinen Druck aufbauen. Aber wir haben auch weiter nichts zugelassen“, analysierte Fuchs, der dann zusehen musste, wie Burghausens Christian Cappek schließlich eine Viertelstunde vor dem Ende für die Entscheidung sorgte, als er die Kugel am Wuppertaler Fünfmeterraum bekam und einnetzte. Auch die Gelb-Rote Karte an Markus Grübl verhalf dem WSV nicht mehr zur Wende (83.).

„Wir bekommen unnötig in Überzahlsituation das 0:2. Danach haben wir Dampf gemacht und hatten dicke Chancen. Wenn das 1:2 fällt, wird es vielleicht noch eng“, erklärte Fuchs. Das gelang seiner Elf jedoch nicht, sodass nur Wacker-Trainer Günter Güttler etwas zu lachen hatte: „Es war klar, dass es keinen Schönheitspreis gibt. Wir mussten über den Kampf zu den spielerischen Elementen kommen.“ Sein Zusatz: „Wir haben immer wieder versucht, den Gegner unter Druck zu setzen. Ein bisschen Glück hatten wir auch.“

Das müssen sich die Bergischen nun am kommenden Mittwoch im Nachholspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart zurückerkämpfen. „Wir haben am Mittwoch das nächste Abstiegsendspiel“, stellte Fuchs fest. Fakt ist, dass dann unbedingt ein Dreier her muss, nachdem man bei Wacker ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten verloren hat. Dennoch hat man nicht das Gefühl, dass sich die Mannschaft von der Wupper aufgegeben hat. Fuchs abschließend: „ Wir wissen, es wird schwierig.“ Aber nicht unmöglich...

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren