Die Bundesliga muss wohl in Zukunft auf Victor Agali verzichten. Weil eine Rückkehr des Stürmers zu Hansa Rostock gescheitert ist, zieht es den Noch-Schalker nach Frankreich.

Flirt mit Hansa beendet: Agali wird Franzose

22. März 2004, 15:20 Uhr

Die Bundesliga muss wohl in Zukunft auf Victor Agali verzichten. Weil eine Rückkehr des Stürmers zu Hansa Rostock gescheitert ist, zieht es den Noch-Schalker nach Frankreich.

Der Noch-Schalker Victor Agali hat die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Hansa Rostock aufgegeben und wird offenbar noch in diesem Monat einen Vertrag bei einem Klub in Frankreich unterschreiben.

"Ich trage Rostock in meinem Herz. Dort arbeiten gute Leute. Es ist nur fair, dass ich darüber nachdenke", sagte der 25 Jahre alte Stürmer dem Fachblatt kicker. Da Agali im Sommer ablösefrei zu haben ist, hatte Hansa Rostock über eine Rückholaktion nachgedacht. "Das war eine Überlegung von uns", bestätigte Vorstandschef Manfred Wimmer. Wegen des hohen Jahresgehaltes von rund zwei Millionen Euro haben die Mecklenburger mittlerweile jedoch Abstand von einem Transfer genommen.

Der Stern von Agali, der beim Afrika-Cup Anfang Februar in Tunesien wegen Überschreitens des "Zapfenstreichs" aus der nigerianischen Nationalmannschaft geworfen wurde, war bei Hansa Rostock aufgegangen. Im Sommer 2001 war der Nigerianer mit großen Hoffnungen nach Schalke gewechselt. Dort konnte er jedoch die Erwartungen nicht erfüllen, wurde in der Schalker Arena von den eigenen Fans ausgepfiffen und einigte sich schließlich mit Schalkes Manager Rudi Assauer auf ein Wechsel zum Saisonende.

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